Stiel-Eiche (Quercus robur)


Die Stiel-Eiche gehört zu den Buchengewächsen und ist die in Europa verbreitetste Eichenart. Sie wird bis zu 40 m hoch, kann ein Höchstalter von über 1.000 Jahren erreichen und ist ein anspruchsloser, boden-toleranter Baum.
Ihre Krone ist sehr ausladend und der Stammumfang beträgt beim ausgewachsenen Baum 3  m, im Freistand auch deutlich mehr. Ihr Holz ist hart, zäh und sehr dauerhaft und vielseitig verwendbar, z.B. als Bauholz, Parkett oder als Furnier im Möbelbau.

Die ledrigen, kräftig grünen Blätter der Stiel-Eiche, die wechselständig an Zweigen sitzen, werden 10 – 15 cm lang und bis 8 cm breit. Der Blattrand hat 5 – 7 rundliche, glattrandige Lappen; das Blatt kann leicht mit dem der Trauben-Eiche verwechselt werden.

Die Blüten der Stiel-Eiche sind unscheinbar. Die männlichen, schlaff hängenden Kätzchen werden bis zu 4 cm lang, die weiblichen Blüten sitzen meist gruppiert (2 – 5 Blüten) an den Triebenden. Männliche und weibliche Blüten befinden sich auf der selben Pflanze  (einhäusig).

Ihre Früchte, die Eicheln, sitzen gruppiert an bis zu 4 cm langen Stielen (daher der Name) und dienen vielen Tieren als Nahrung.