Schwarz-Pappel (Populus nigra)


Die Schwarz-Pappel ist ein Weidengewächs und in weiten Teilen Europas,
Asiens und Nordafrikas verbreitet. Sie wird bis zu 30 m hoch und bis zu
300 Jahre alt; der Stammumfang kann 3 m erreichen. Ihre Äste sind weit
ausladend und stehen unregelmäßig.
Die Schwarz-Pappel ist ein anpassungsfähiger Baum: Obwohl sie sich am
liebsten an feuchten Standorten ansiedelt, wächst sie, wie hier im
Randenbergtal, auch an eher trockenen Standorten. Ihr sehr leichtes
Holz wird z.B. zu Zündhölzern oder Holzschuhen verarbeitet.

Ihre Blätter sind sehr variabel, 5 – 12 cm lang, dreieckig-eiförmig bis rauten-
förmig und lang zugespitzt. Ihr Blütenstand ist das Kätzchen; männliche
Kätzchen sind rötlich-purpurn und 5 – 8 cm lang. Blühende weibliche Kätzchen sind gelbgrün und werden bis zu 10 cm lang. Ein Baum trägt immer nur eine
Blütenart (zweihäusig), es gibt also immer rein männliche oder weibliche
Bäume. Als Frucht bildet sie Fruchtkapseln mit watteartig behaartem
Samen aus, der vom Wind weit getragen werden kann.

Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit wird die Schwarz-Pappel, vor allem wegen
der Vernichtung ihres natürlichen Lebensraumes, bundesweit als „gefährdet“ eingestuft. Deshalb wurde sie 2006 auch zum Baum das Jahres gewählt.