Unser Bürgerbaum  

   

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

breiten Raum nimmt in diesem Heft die Siedlung „Auf dem Bruch“ ein. Wie ist es dazu gekommen? Erstaunt stellte ich in so manchen Gesprächen mit Mülheimern fest, dass viele der heute 30 bis 60-Jährigen in dieser Siedlung aufgewachsen sind. Das weckte meine Neugierde. Steht diese Siedlung doch sonst nicht gerade im Rampenlicht. Ich ging also ihrer noch jungen Geschichte nach. Es ist die Geschichte einer Siedlung der Nachkriegszeit. Gebaut, um vor allem schnell Wohnraum für meist junge Familien zu schaffen, deren Arbeitskraft die Großindustrie so dringend benötigte. Junge Familien brachten damals auch viele Kinder mit. Mit dem Abklingen dieser „Kinderschwemme“ begann sich das Bild der Siedlung zu wandeln. Ein stetiger Alterungsprozess setzte ein. Heute scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Junge Familien ziehen in neue Häuser ein und in der Altsubstanz findet bereits seit Jahren ein Generationswechsel statt. Zu diesem Wandel gehört auch der Aufstieg und Niedergang der ursprünglich „modernsten Volksschule in Mülheim“ wie es damals hieß. 

Besonders erfreut bin ich aber darüber, dass sich eine Schulform in Dümpten etabliert hat, die manche schon totgesagt hatten und die eine engagierte Lehrerschaft weiterentwickeln möchte. Lesen Sie dazu den Bericht von Frau Nixdorff, Schulleiterin der Gemeinschaftshauptschule am Hexbachtal. 

Viel Spaß beim Lesen. 

Ihr 

Bernd Lüllau

Jahreshauptversammlung am 18. 04. 2013 

In der Gaststätte von TV Einigkeit 09 trafen sich 33 Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Als Gäste waren in diesem Jahr die Projektleiter von NCC Deutschland geladen, die auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Sellerbeck am Von–Carnall-Weg im Rahmen des 100-Häuser-Programms 18 Doppelhaushälften und 26 Reihenhäuser als Generalunternehmer erstellen und vermarkten werden. Dieses Projekt interessiert natürlich uns Dümptener. Sie erläuterten das Projekt und stellten sich den Fragen der Anwesenden. Anschließend folgte der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Bernd Lüllau über das abgelaufene Vereinsjahr. 

Hier nun eine Zusammenfassung: 

Gedenken an die verstorbenen Mitglieder 

Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Hans-Willi Spree, 76J; Anna Gebauer, 90J; Horst Zier, 82J; Wilhelm Quint, 72J; Heribert Sunderbrink, 65J; Gerhard Schweizerhof, 67J; Walter Kämpgen, 88J; Heinz Preker, 80J. 

Mitgliederbewegung 

Der Bürgerverein besteht derzeit aus 435 Mitglieder; 4 Neumitglieder kamen hinzu, 8 verstarben, 11 traten aus. Der Vorstand Den geschäftsführende Vorstand bilden: Bernd Lüllau (Vorsitzender), Norbert Kröhan (stellvertr. Vorsitzender und kommissarischer Schatzmeister), Hartmut Kraatz (Schriftführer). Dringend gesucht wird ein Schatzmeister. Der geschäftsführende Vorstand trifft sich einmal im Monat. Zum erweiterten Vorstand gehören im neuen Vereinsjahr die Beisitzer Gisela Abendroth, Andreas Illigen, Rudi Peter, Dr. Roland Chrobrok. Die Beisitzer Oliver Willems und Andre Ufer lassen derzeit ihre Tätigkeit ruhen. Der erweiterte Vorstand tagte viermal im Jahr. Engagierte Mitglieder sind auch im Vorstand herzlich willkommen. 

Das ist der Vorstand des Dümptener Bürgervereins e. V. Hätten Sie nicht Lust, mitzumachen? Von links hintere Reihe: Bernd Lüllau, Hartmut Kraatz, Andreas Illigen Vordere Reihe: Dr. Roland Chrobrok, Norbert Kröhan, Gisela Abendroth, Rudi Peter 

Tätigkeitsbericht 

Samstag, 5. Mai 2012: 

Aufstellen des Bürgerbaumes bei Musik, Tanz, Grillwürstchen und Getränken. Leider hatten wir ausnahmsweise regnerisches Wetter, so dass die Tanzgruppe des Kindergartens nicht auftrat. Bericht in Heft 73. 

Samstag, o9. Juli: 

Bürgerfest mit der WIK auf dem Schulhof der Schule „Am Hexbachtal“ Unser Kuchenstand erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Als Dümptener Bürger 2012 ehrte der Vorsitzende die ehrenamtlichen Betreiber der Bürgerbegegnungsstätte im alten Bürgermeisteramt, stellvertretend für das Team: Udo Weyers und Horst Schiffmann. Jeden Mittwoch findet dort ein geselliges Frühstücken für Jedermann statt. Außerdem können die Räume für Veranstaltungen gemietet werden. Bericht in Heft73. 

30. Juni: 

Die 73. Ausgabe von „Unser Dümpten“ erscheint. Hier die Bitte: Wer etwas aus unserem Stadtteil aus Vergangenheit oder Gegenwart zu berichten weiß, möge es aufschreiben und an den Vorstand schicken - oder wenigstens erzählen. 

23. Juli: 

Auf der A40 erhalten endlich auch die Fahrspuren in Richtung Duisburg einen Flüsterasphalt. Damit ist im Kampf gegen den von dieser Autobahn ausgehenden Lärm ein großes Etappenziel für Dümpten erreicht. Ohne das engagierte Eintreten des DBV für diese Lärmschutzmaßnahme wäre der Flüsterasphalt sicher nicht eingebaut worden. Und das Schöne ist, der Lärm wurde tatsächlich weniger. Ein großes Dankeschön geht deshalb an das Bundesverkehrsministerium, an Straßen NRW und an unsere Unterstützer in der Politik. Unser Einsatz gegen den Lärm geht aber weiter. Wir erwarten in dem mittelfristig anstehenden Ausbauverfahren außer einer rechtlich bindenden Verpflichtung, einen hochwertigen Flüsterasphalt einzubauen, zusätzlich hohe Lärmschutzwände. 

Flüsteraspalt, teuer aber wirkungsvoll 

29. August: 

Teilnahme an der Stadtteilkonferenz zur Leitbildentwicklung in Mülheim an der Ruhr Vorausgegangen war eine Beteiligung an der Arbeitsgruppe „Wirtschaft, Einzelhandel/Innenstadt, Verkehr und Wissenschaft. In diesem Leitbildprozess fragte die Stadt, wo wir die Stärken und Schwächen unseres Stadtteils sehen. Wir haben diese Fragen zum Anlass genommen, uns grundsätzlich Gedanken über Verbesserungen der Wohnqualität in Dümpten zu machen. Wir möchten einen Maßnahmenkatalog erstellen, der Defizite im öffentlichen Raum in Dümpten auflistet. Aus unserer Sicht dazu einige Beispiele: Das bereits vorhandene kleine „Stadteilzentrum Oberdümpten“ ausbauen: Wir wünschen ein Konzept für die Gestaltung eines Platzes mit Aufenthaltsqualität. In Ansätzen haben wir so etwas bereits, wir meinen den Platz, auf dem unser Bürgerbaum steht. Wir suchen nach Möglichkeiten die Parkraumsituation zu verbessern. Die Oberheidstraße braucht dringend eine neue Fahrbahndecke. In unserem kleinen Stadtteilzentrum in Oberdümpten wird viel zu schnell gefahren. Selbst Tempo 50 ist in bestimmten Bereichen zu schnell. Lösungen sind gefragt, bevor schwere Unfälle passieren. Ein Fuß- und Radweg parallel zur A 40 wäre wünschenswert. Der Fußweg durch das Randenbergtal zur Sellerbeckbrücke bedarf einer Sanierung. Auch Unterdümpten benötigt ein Konzept für einen Platz mit Aufenthaltsqualität. Der Bereich vor der Bürgerbegegnungsstätte an der Mellinghofer Straße steht hierfür immer wieder in der Diskussion. Und vieles mehr. 

Ca. September: 

Auf Anregung des DBV wurde eine zusätzliche Ampel mit grünem Pfeil für die Rechtsabbieger an der Ampelanlage „Einmündung der Oberheidstraße in die Aktienstraße“ montiert. 

27. September: 

Wir luden ein zum Seniorenkaffee in die Bürgerbegegnungsstätte. Dort hatten war wieder Franz Firla unser Gast mit seinen Alltagsgeschichten auf Mölmschem Platt. 

17. November: 

Mit Vertretern aus Vereinen und Parteien versammelten wir uns am Ehrenmal zur Kranzniederlegung um der Toten zweier Weltkriege, die durch Krieg, Vertreibung und Terror ihr Leben ließen, sowie der Toten unserer Bundeswehr, die bei den Auslandseinsätzen ums Leben kamen, zu gedenken. Die Gedenkansprache hielt Pfarrer Hans-Joachim Norden von der Pfarrstelle der Markuskirchengemeinde in Winkhausen. 

Einladungen und sonstigen Veranstaltungen 

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht in der Beteiligung an öffentlichen Einladungen, Sitzungen und sonstigen Veranstaltungen. So zum Beispiel am Meinungsaustausch zwischen Frau OB Mühlenfeld und Vereinen am 15. 01.2013 oder an den Neujahresempfängen der FDP, CDU, SPD sowie der Bürgervereine „Links der Ruhr“ in Selbeck. Wir nahmen teil an monatlichen Sitzungen des Netzwerkes der Generationen sowie als Besucher an Sitzungen der BV 2, um zu erfahren, was die Politik für Dümpten beschließt. Außerdem ist der DBV dem Bündnis gegen Fracking beigetreten. 

Schreiben an die Stadtverwaltung 

Aber auch schriftlich trugen wir unsere Anregungen oder Bedenken an die BV2 oder die Verwaltung vor. So fragten wir nach, warum ein Fahrradstreifen auf der Nordstraße zwischen Kappenstr. u. Aktienstraße einseitig markiert werden musste. Diese Maßnahme findet keineswegs Zustimmung bei den Geschäftsleuten und vielen Kunden, denn auch kurzzeitiges Parken wird jetzt dort zu einer Ordnungswidrigkeit. Unsere Frage war: Warum wird, was über 40 Jahre störungsfrei lief, ohne Not geändert? Wir baten um Ausbesserung des Weges über den „Geigerplatz“, der Weg wurde inzwischen ausgebessert. Vielen Dank dem Amt für Grünflächenmanagement für die schnelle Erledigung. Wir fragten nach zum Sachstand „ausweisen einer Hundewiese“ und zu unserer Anregung, an der Haltestelle der Linie 102 „Auf dem Bruch“ einen Fahrradabstellplatz einzurichten. Park&Bike für Nutzer des ÖPNV. In beiden Fällen hakt es in Verwaltung und Politik. Warum? Probleme mit den Grundstückseigentümern? Wir werden weiter nachfragen. Auch die Instandsetzung des Fußweges durch das Randenbergtal hin zur Sellerbeckbrücke blieb ein Thema. Hier scheint 2013 aber etwas zu geschehen. 

Zum Schluss: 

Wir blicken im Juni 2013 auf ein besonderes Ereignis zurück: Vor 20 Jahren gründeten auf Initiative von Hugo Hemb Mitglieder unseres Bürgervereins die bis heute bestehende Wandergruppe. Nach Hugo Hemb übernahmen Heike Reinecke und Fritz Frings die Organisationsarbeit. Aber auch andere Mitglieder der Gruppe brachten sich immer wieder aktiv ein. Die erste Wanderung führte noch durch Dümpten. Viele kamen, manche sogar mit Kinderwagen. Manch einer dachte wohl mehr an einen Spaziergang und war dann doch überrascht, dass es wirklich eine Wanderung wurde. Gewandert wird seither jeden Monat. 

Die damaligen Mitglieder sind älter geworden. Leider kamen nur wenige neue Mitglieder im Laufe der Jahre hinzu. Die Gruppe wurde so zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Neue Mitglieder sind aber herzlich willkommen. 

Bernd Lüllau

Der Frühling kann kommen

Mai. Für den Bürgerverein, war es mal wieder an der Zeit, den „Bürgerbaum“ aus seinem langen Winterschlaf hinter dem Gemeindehaus der evangelischen Markusgemeinde, zu holen. Am Samstag, 04.Mai, war es dann soweit. Das gut eingespielte „Aufbau-Team“ brachte den Baum ohne Probleme in die gewünschte senkrechte Position. Und das Wetter spielte mit: Vor einem Jahr noch jede Menge Regen, diesmal jede Menge Sonnenschein. Man muss nur lange genug warten... Die Kinder der Schildbergschule und die Kinder des Kindergartens „Kunterbunt“ sangen und tanzten, dass es eine Freude war. Für die Verpflegung aller Altersgruppen war gesorgt und so konnten wir alle ein gelungenes, schönes „Bürgerbaumaufstellfest“ feiern. 

Hartmut Kraatz

Am 4.Juni richteten WIK und Bürgerverein (DBV)wieder das „Dümptener Bürgerfest“ aus. Diesmal auf dem Schulhof der GGS Gathestraße. Pünktlich um 12:00 Uhr marschierte das Blasorchester „Windband“ ein. Nach dieser musikalischen Einstimmung eröffneten die Vorsitzenden von WIK und DBV, Bernd Bellenbaum und Bernd Lüllau, das Fest. Durch das Programm führte Thomas Strassmann locker und gekonnt auch mit eigenen Gesangseinlagen. Der DBV war wieder mit seinem Kuchenstand vertreten. Das bunte Programm umfasste bis 18:00 Uhr Auftritte verschiedener Tanzgruppen des Dümptener Turnvereins, eine Trommelgruppe der Schule am Hexbachtal, Lieder aus bekannten Musicals, Bauchtanz mit Mona Okon und ihren gelenkigen Damen, einen Auftritt der Schlagerpiratin Marina Kirsten, die „Step-Kids“ von TV Einigkeit und natürlich die Gruppe „Die Junkers“ mit Frontfrau Katja Breuer, die bis 22:00 Uhr für Stimmung sorgte. Herrlicher Sonnenschein begleitete das Fest. Trotz vieler anderer Veranstaltungen in Mülheim und Umgebung freuten wir uns über den zahlreichen Besuch. Bürgerverein und WIK ehren im jährlichen Wechsel den Bürger oder den Unternehmer des Jahres. In diesem Jahr sollte der Unternehmer des Jahres ausgezeichnet werden. Die Wahl fiel auf Lutz Kösters. 1967 startete er in Dümpten seinen Handwerksbetrieb für Sanitär- und Heizungstechnik, damals noch als 1-Mann-Betrieb. Nach und nach kamen Mitarbeiter hinzu. Heute sind es 25 Beschäftigte, davon 18 im gewerblichen Bereich. Im Jahr 2005 übergab Lutz Kösters den Betrieb an seinen Sohn Oliver, der die Firmenphilosophie seines Vaters beibehalten hat: Junge Menschen ausbilden und soziales Engagement. Heute arbeiten 7 Azubis in der Firma. Lutz Kösters ist in der Pfarrgemeinde Sankt Barbara fest verwurzelt. So war es nur naheliegend, das die Laudatio Pastor Manfred v. Schwartzenberg hielt. 

Nach der Ehrung von Lutz Kösters zum Dümptener Unternehmer 2013 von links: Bernd Lüllau (Vors. DBV), Lutz Kösters, Frau Kösters, Bernd Bellenbaum (Vors. WIK) 

Gespannt wird das Geschehen auf der Bühne verfolgt

Im September 1992 wurde erstmals der Wunsch von einigen Mitgliedern des Bürgervereins geäußert, eine Wandergruppe innerhalb unseres Vereins zu gründen. Im Oktober des gleichen Jahres trug Vorstandsmitglied Hugo Hemb den Wunsch im Vorstand des Dümptener Bürgervereins vor. Auf den Vorschlag wurde in dieser Sitzung nicht näher eingegangen. Im November 92 wiederholte Hugo Hemb den Wunsch nach Gründung einer Wandergruppe innerhalb des Vereins. Wegen der im Januar 1993 anstehenden Vorstandsneuwahlen wurde das Thema zunächst wieder vertagt und beschlossen, dem neuen Vorstand den Wunsch erneut vorzutragen. Hugo Hemb ließ aber nicht locker! Unmittelbar nach den Vorstandswahlen legte er ein erarbeitetes Konzept zur Gründung und Durchführung einer Wandergruppe innerhalb des Dümptener Bürgervereins vor. Anschließend wurde er mit der Gründung einer solchen Gruppe beauftragt. 

Am Samstag, den 19. Juni 1993 trafen sich dann um 14:00 Uhr ca. 30 interessierte Personen an der Wandertafel des Dümptener Bürgervereins an der Denkhauser Höfe, um nach einer Kennenlernwanderung durch Dümpten in der Gaststätte von Dümpten 13 (bei Käthe) die Wandergruppe aus der Taufe zu heben. Der 19. Juni 1993 war der Beginn der Wandergruppe, die sich bis heute gehalten hat. Von den damaligen Gründungsmitgliedern sind immerhin noch fünf aktiv dabei. 

An diesem Gründungstag hieß Hugo Hemb die Wanderfreunde im Namen des Bürgervereins willkommen und erläuterte zunächst den Sinn und Zweck dieser Wandergruppe. Er führte aus, dass mit der Gründung der Gruppe auch diejenigen Mitglieder des Bürgervereins die Möglichkeit zum Wandern bekommen sollten, die aus irgendeinem Grund sonst keine Möglichkeit zum Wandern hätten. Im Übrigen hätten sich viele Mitglieder für das Wandern ausgesprochen. In Halbtages-, Tages- und Mehrtagestouren sollte zunächst die Umgebung in und um Mülheim, sowie das weitere Umfeld erkundet werden. Längere Wanderungen als Streckenwanderung oder gemeinsame Wanderwochenenden könnten folgen. Daneben sollte auch die Geselligkeit gepflegt werden. Dazu seien Gruppenabende vorgesehen, die Gelegenheit zur Manöverkritik böten, ein Forum für Vorträge, Dia- und Filmvorführungen, aber auch kleinere Feste sollten gefeiert werden. Wanderungen und Gruppenabende sollen die Gemeinschaft im Dümptener Bürgerverein stärken, andererseits aber auch der Mitgliederwerbung dienen; denn grundsätzlich soll die Wandergruppe allen offen stehen. 

Diese Absichtserklärung von Hugo Hemb stammt aus der Chronik der Wandergruppe, die mit Beginn des Jahres 1993 geführt wurde. 

Mittlerweile ist Hugo Hemb nicht mehr in der Wandergruppe aktiv, was nicht mit seiner Begeisterung für das Wandern zusammenhängt, sondern weil die Knie nicht mehr mitmachten. Gleichwohl ist ihm sehr viel zu verdanken und es ist fraglich, ob ohne seine Beharrlichkeit die Wandergruppe heute existieren würde. Nach Hugo Hemb hat sich vor allen Dingen Fritz Frings als Wanderführer hervorgetan und organisiert nach wie vor, gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Wandergruppe, die alle vier Wochen stattfindenden Wanderungen. 

Im Laufe der beiden Jahrzehnte hat die Wandergruppe mindestens einmal im Monat eine Wanderung durchgeführt und einmal im Jahr, als so genannten Saisonhöhepunkt, wurden Wanderwochenenden durchgeführt. 

Das Foto zeigt die Teilnehmer einer Wanderung im Mai 2008. Jetzt nach 20 Jahren kann man sagen, dass aus der Wandergruppe eine eingeschworene Gemeinschaft geworden ist, die immer im Kopf hat, wie wunderschön unsere Natur sein kann und das nicht alles selbstverständlich ist, was wir da draußen so sehen. 

Heinz Sprenger