Unser Bürgerbaum  

   

Folgen Sie uns auch auf
Facebook

   

Seit nunmehr fünfundzwanzig Jahren ist die Vereinszeitschrift des Dümptener Bürgervereins ein fester Bestandteil im Stadtteil Dümpten.

Zu der Entstehungsgeschichte hat der ehemalige Vorsitzende und unser heutiges Ehrenmitglied des Bürgervereins Hans-Joachim Jonas auf meine Bitte hin die folgenden Nachbetrachtungen zu Papier gebracht:

In einer der ersten Vorstandssitzungen unter meiner Leitung habe ich die Herausgabe einer kostenlosen Informationsschrift bzw. einer "Bürgerzeitung" des Dümptener Bürgervereins angeregt. Der Vorschlag fiel bei den meisten Vorstandsmit-gliedern auf fruchtbaren Boden. Insbesondere gilt das für Herrn Meysenburg, der auch sofort gerne bereit war, den Vorsitz einer Arbeitsgruppe zu übernehmen, die sich mit der Realisierung des Projektes befassen sollte. Die Mitglieder dieser Gruppe waren Frau Adele Bruck, Frau Hety Thomas, Herr Alfred Meysenburg, Frau Anneliese Stender, Herr Helmut Audersch, Herr Rainer Brückers, Herr Heinz Graute, Herr Wilhelm Grillo und ich selber.

Natürlich gab es auch - wie immer - Skeptiker, die auf die finanziellen Probleme und auf die negativen Erfahrungen anderer Bürgervereine verwiesen, deren "Zeitungen" nie eine lange Lebensdauer beschieden war. Die Ergebnisse der verschiedenen Sitzungen des Arbeitskreises schienen mehr und mehr die Skeptiker zu bestätigen. Die alles entscheidende Frage war schließlich, ob es gelingen könnte, auf Dauer die doch recht hohen Kosten der Schrift - wir legten auch großen Wert auf ein gediegenes Erscheinungsbild - durch genügend Geschäftsanzeigen abdecken zu können.

In der entscheidenden Sitzung des Gremiums machte sich eine lähmende Skepsis breit. Das erlösende Wort kam dann von Frau Adele Bruck (heutiges Ehrenmitglied des Dümptener Bürgervereins), die ohne jede Einschränkung die Garantie für genügend Anzeigen übernahm. Jetzt fehlte nur noch der Name der neuen Vereinszeitung.

Und auch der kam von Frau Bruck: "UNSER DÜMPTEN" war geboren.

Dass es sicherlich nicht einfach sein würde, dass diese Vereinszeitung über Jahre hinweg bestehen würde, diese Erfahrung schwingt wohl auch in dem letzten Satz des Geleitwortes des damaligen Oberbürgermeisters Dieter aus dem Siepen zur ersten Ausgabe unserer Schrift im Oktober 1978 mit, der da lautet: "Möge UNSER DÜMPTEN bei der Dümptener Bürgerschaft ankommen und der Pilotausgabe zahlreiche weitere Ausgaben folgen."

An dieser Stelle möchte ich unserem Ehrenmitglied Hans-Joachim Jonas vielen Dank für seinen Beitrag sagen und ihm gleichzeitig, wenn auch nachträglich, die herzlichsten Glückwünsche des Dümptener Bürgervereins zu seinem 80. Geburtstag aussprechen.

Viele fleißige Vereinsmitglieder haben seither das Erscheinungsbild unserer Vereinszeitschrift geprägt und prägen es auch weiterhin. Sie alle hier namentlich aufzuzählen, ist für mich etwas schwierig. Daher möchte ich allen, die sich an unserer Vereinszeitschrift jemals oder auch heute noch beteiligen bzw. einbringen, meinen recht herzlichen Dank für ihre bisher geleistete Arbeit aussprechen.

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich allen Geschäftsleuten aus Dümpten und Umgebung, die mit ihrer Anzeige in "UNSER DÜMPTEN" den Fortbestand dieser Vereinszeitung sicherstellen.

Viele Veränderungen, die Aufstockung der Seitenzahl von 20 auf heute bis zu 64 Seiten je Ausgabe, der Zwei-Spalten-Druck, die Vielzahl von Bildern, der Druck auf chlorfrei gebleichtem Papier und die farbliche Gestaltung, um hier nur einiges zu benennen, waren erforderlich, damit viel Informatives an die Frau oder den Mann gebracht werden konnte und immer noch kann.

Auch wenn die anfänglichen vier Ausgaben im Jahr auf zwei Ausgaben pro Jahr - aus finanziellen Gründen - reduziert wurden, so hat sich in den 25 Jahren "UNSER DÜMPTEN" zu einer erstaunlichen Erfolgsgeschichte entwickelt. Inzwischen haben wir heute die 61. Ausgabe von "UNSER DÜMPTEN" vor uns liegen.

Wir, die Redaktion und auch der Vorstand des Dümptener Bürgervereins, wünschen uns, dass alle Leserinnen und Leser sowie alle Geschäftsleute und Vereine aus Dümpten und Umgebung uns weiterhin so treu und gewogen bleiben.

Dirk-Holger Hübner

Auf Vorschlag des Vorstandes wurde Herr Schulz-Thomale am 3. April 2003 in der Mitgliederversammlung des Dümptener Bürgervereins zum Ehrenmitglied gewählt.

Hanns-Joachim Schulz-Thomale wurde 1919 in Schlesien geboren und kam 1959 mit seiner Familie nach Dümpten.

Sofort engagierte sich der aktive Offizier der Bundeswehr und spätere Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes des Kreisverbandes Mülheim an der Ruhr, im Stadtteil Dümpten. So war er in der Siedlergemeinschaft Dümpten tätig, und seit dem 01.10.1967 ist Herr Schulz-Thomale Mitglied im Dümptener Bürgerverein. Hier war er ununterbrochen von April 1972 bis Anfang 1996 im Vorstand, unter anderem als Schriftführer, im Einsatz.

Herr Schulz-Thomale hat in dieser Zeit den Bürgerverein sehr engagiert in vielen Belangen vertreten und bestens unterstützt.

Da er auch etliche Jahre für die FDP als Bezirksvertreter in der BV 2 ein Mandat ausübte, konnte er in der Politik oftmals auch für den Dümptener Bürgerverein sprechen und so bei der Bewältigung von Problemen behilflich sein.

Den Lesern von "Unser Dümpten" ist er als "Dumitius, der aufmerksame Dümptener", noch bestens bekannt, denn diese, seine Beiträge, befassten sich stets in heiterer, aber auch mal nachdenklicher Art mit den Belangen und Gegebenheiten in unserem Stadtteil Dümpten. Seine fröhliche, aber auch ruhige Art, an Probleme heranzugehen, zeichnen ihn besonders aus.

Als bodenständiger Dümptener hat er mit seiner Frau Ruth vor einigen Monaten im Kreise seiner drei Kinder, fünf Enkelkinder, vier Urenkel und mit deren Familien seinen 60sten Hochzeitstag gefeiert.

Der Vorstand wünscht Hanns-Joachim Schulz-Thomale weiterhin alles Gute und stete Gesundheit im Kreise seiner Familie.

Diese Straße erhielt den Namen des ersten Ansiedlers, der hier im Jahre 1860 sein Haus baute. Sein Familienname lautete Bonnemann.

Der "Bonnemann`sche Kotten" wurde dieses Grundstück von den alten Dümptenern genannt. Auch dieser Kotten war, wie früher üblich, mit einer Dornenhecke umgeben, und als besonderes Dümptener Wahrzeichen stehen vor dem Hause noch heute zwei alte Dornheckenbäume, von denen der eine Baum im oberen Stamm einen Durchmesser von 34 cm hat.

Dem aufmerksamen Spaziergänger ist sicherlich aufgefallen, dass der Bonnemann`sche Kotten gerade in den letzten Jahren unter großem Aufwand renoviert worden ist.

Von der Bonnemannstraße führt ein Fußweg ins Sippken. Hinter dem Hexbach hat dieser Fußweg eine Abzweigung zum Essener Stadtteil Frintrop und die andere Abzweigung führt zum Essener Stadtteil Borbeck.

Entnommen aus einer dem Dümptener Bürgerverein zur Verfügung gestellten Sammlung und überarbeitet von

Reinhard Krüger

Stellen Sie sich das mal vor:

Die Klimakatastrophe hat stattgefunden. Vom Süden des europäischen Festlandes her rücken die Wüstengebiete immer weiter nach Norden vor. Die abtauenden Alpengletscher geben immer mehr "Ötzis" und dergleichen prähistorische Funde preis. Die Temperaturen in Dümpten erreichen Werte, die schon heute im "Mezzogiorno" normal sind. 35 °C bis 40 °C und mehr im Schatten sind im Sommer fast normal, und auch Frühling und Herbst haben sehr warme und heiße Tage.

Das Geschäftsleben kommt in den Stunden von 12 Uhr GZ bis 17 Uhr GZ vollkommen zum Erliegen, weil die Gewerkschaften und die Betriebsräte durchgesetzt haben, dass es niemandem zuzumuten ist, bei einer solchen Hitze zu arbeiten.Die Geschäfte sind ab 17 Uhr GZ bis Ultimo geöffnet, und die Dümptener genießen bis weit nach Mitternacht das, was ein kluger Kopf schon im Spätherbst des Jahres 2002 gefordert hat:

Belebung des Platzes!

Der Platz mit dem Geiger, nennen wir ihn in schöner mediterraner Weise "Piazza di Popolo", ist mit Menschen bevölkert, die trinken, essen, lachen, sich unterhalten oder nur so da sitzen und dem Treiben zwischen Oberheidstraße und Denkhauser Höfe zusehen..

In Höhe der Haltestelle der Piazza-Zubringerbahn mit der Nummer 102, die zwischen Auf-dem-Bruch und Friedhof pendelt, ist der Bürgersteig zum Leidwesen der Fußgänger mit Autos vollgestellt, und alle freuen sich (bis auf die natürlich immer ewig gestrigen), wenn mit singenden Reifen ein Freund der italienischen "Arme-Leute-Kost" (denn das war die Pizza früher einmal) einen Platz freimacht. Andere warten mit laufendem und stinkendem Motor (am besten sind alte, schlecht eingestellte) auf die Freundin, die der Fertigstellung der natürlich nicht vorher bestellten Mittelmeerkost harrt.

Auf der Piazza-di-Popolo-Wiese tummeln sich zu später Stunde viele Kinder, deren Eltern die Außengastronomie unter Palmen und neben Standbildern altrömischer Hausgötter genießen und beim Brunello di Montepulciano nicht ahnen, dass die Sprösslinge auf der Wiese viele unentdeckte "Granaten" tierischen Ursprunges durch Hineintreten aufspüren und unschädlich machen werden.

Die Luft ist erfüllt vom abendlichen Palaver, von Düften, die diesen Namen nicht verdienen, von schlagenden Autotüren, durchdrehenden Reifen, aufheulenden Motoren aufgemotzter Autos sowie von Startvorgängen des Pizzataxis und der Gästeautos, an denen ein gewisser Michael S. aus Kerpen seine helle Freude haben würde.

Die Anwohner, die früh ins Bett gehen, weil sie am nächsten Tag beizeiten "auf Schicht" müssen, haben es sich angewöhnt, vor dem Einschlafen italienische Literatur zu bevorzugen. Warum? Ganz einfach: Lesen Sie mal bei offenem Fenster Dantes "Göttliche Komödie" und lassen sich gleichzeitig das undefinierbare Duftgemisch aus Pasta, Pizza und was-weiß-ich-noch-alles nebst dem unvermeidlich lauten Piazza-Palaver im Schlafzimmer um die Nase wehen. Das hat was......

Absolut Spitze ist auch, wenn die Fußballprofis Del Piero, Totti und Kollegen bei eben diesen infernalischen Gerüchen das Runde in das Eckige der deutschen Fußballnationalmannschaft befördern.

So ist das eben im Leben: Des einen Freud' ist des ander'n Leid.

Krach und Gestank an fast 365 Tagen im Jahr ist das, was der so wohlgemeinte, viel bejubelte und -Gott sei Dank- nur zum Teil in die Tat umgesetzte Vorschlag aus dem Jahr 2002 den direkten Anwohnern gebracht hat

Und die, die nicht hier wohnen, finden das alles schön und ganz toll. Und das ist ihr gutes Recht.

Tauschen würden sie aber nicht (wg. Lärm und Gestank, nehme ich an).

GZ = Gesetzliche Zeit

Hartmut Kraatz

Hierzu schreibt uns der Schulleiter Herr W. Schröder:
In der zweiten Februarwoche rückte der Bagger an, um die Ausschachtungsarbeiten für den Erweiterungsbau der Wilhelm-Busch-Förderschule zu beginnen. Angebaut werden vier Klassenräume. Dieser Anbau wurde erforderlich, da - auf Grund stark gestiegener Schülerzahlen - mehrere Fachräume der Schule zu Klassenräumen umfunktioniert werden mussten.

In 70 Werktagen soll der Rohbau erstellt werden, der Bezug des Erweiterungsbaus ist für das neue Schuljahr 2003/04 vorgesehen. Die angespannte Raumsituation wird durch den Anbau spürbar entlastet werden.