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Jahreshauptversammlung am 18. 04. 2013 

In der Gaststätte von TV Einigkeit 09 trafen sich 33 Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Als Gäste waren in diesem Jahr die Projektleiter von NCC Deutschland geladen, die auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Sellerbeck am Von–Carnall-Weg im Rahmen des 100-Häuser-Programms 18 Doppelhaushälften und 26 Reihenhäuser als Generalunternehmer erstellen und vermarkten werden. Dieses Projekt interessiert natürlich uns Dümptener. Sie erläuterten das Projekt und stellten sich den Fragen der Anwesenden. Anschließend folgte der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Bernd Lüllau über das abgelaufene Vereinsjahr. 

Hier nun eine Zusammenfassung: 

Gedenken an die verstorbenen Mitglieder 

Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Hans-Willi Spree, 76J; Anna Gebauer, 90J; Horst Zier, 82J; Wilhelm Quint, 72J; Heribert Sunderbrink, 65J; Gerhard Schweizerhof, 67J; Walter Kämpgen, 88J; Heinz Preker, 80J. 

Mitgliederbewegung 

Der Bürgerverein besteht derzeit aus 435 Mitglieder; 4 Neumitglieder kamen hinzu, 8 verstarben, 11 traten aus. Der Vorstand Den geschäftsführende Vorstand bilden: Bernd Lüllau (Vorsitzender), Norbert Kröhan (stellvertr. Vorsitzender und kommissarischer Schatzmeister), Hartmut Kraatz (Schriftführer). Dringend gesucht wird ein Schatzmeister. Der geschäftsführende Vorstand trifft sich einmal im Monat. Zum erweiterten Vorstand gehören im neuen Vereinsjahr die Beisitzer Gisela Abendroth, Andreas Illigen, Rudi Peter, Dr. Roland Chrobrok. Die Beisitzer Oliver Willems und Andre Ufer lassen derzeit ihre Tätigkeit ruhen. Der erweiterte Vorstand tagte viermal im Jahr. Engagierte Mitglieder sind auch im Vorstand herzlich willkommen. 

Das ist der Vorstand des Dümptener Bürgervereins e. V. Hätten Sie nicht Lust, mitzumachen? Von links hintere Reihe: Bernd Lüllau, Hartmut Kraatz, Andreas Illigen Vordere Reihe: Dr. Roland Chrobrok, Norbert Kröhan, Gisela Abendroth, Rudi Peter 

Tätigkeitsbericht 

Samstag, 5. Mai 2012: 

Aufstellen des Bürgerbaumes bei Musik, Tanz, Grillwürstchen und Getränken. Leider hatten wir ausnahmsweise regnerisches Wetter, so dass die Tanzgruppe des Kindergartens nicht auftrat. Bericht in Heft 73. 

Samstag, o9. Juli: 

Bürgerfest mit der WIK auf dem Schulhof der Schule „Am Hexbachtal“ Unser Kuchenstand erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Als Dümptener Bürger 2012 ehrte der Vorsitzende die ehrenamtlichen Betreiber der Bürgerbegegnungsstätte im alten Bürgermeisteramt, stellvertretend für das Team: Udo Weyers und Horst Schiffmann. Jeden Mittwoch findet dort ein geselliges Frühstücken für Jedermann statt. Außerdem können die Räume für Veranstaltungen gemietet werden. Bericht in Heft73. 

30. Juni: 

Die 73. Ausgabe von „Unser Dümpten“ erscheint. Hier die Bitte: Wer etwas aus unserem Stadtteil aus Vergangenheit oder Gegenwart zu berichten weiß, möge es aufschreiben und an den Vorstand schicken - oder wenigstens erzählen. 

23. Juli: 

Auf der A40 erhalten endlich auch die Fahrspuren in Richtung Duisburg einen Flüsterasphalt. Damit ist im Kampf gegen den von dieser Autobahn ausgehenden Lärm ein großes Etappenziel für Dümpten erreicht. Ohne das engagierte Eintreten des DBV für diese Lärmschutzmaßnahme wäre der Flüsterasphalt sicher nicht eingebaut worden. Und das Schöne ist, der Lärm wurde tatsächlich weniger. Ein großes Dankeschön geht deshalb an das Bundesverkehrsministerium, an Straßen NRW und an unsere Unterstützer in der Politik. Unser Einsatz gegen den Lärm geht aber weiter. Wir erwarten in dem mittelfristig anstehenden Ausbauverfahren außer einer rechtlich bindenden Verpflichtung, einen hochwertigen Flüsterasphalt einzubauen, zusätzlich hohe Lärmschutzwände. 

Flüsteraspalt, teuer aber wirkungsvoll 

29. August: 

Teilnahme an der Stadtteilkonferenz zur Leitbildentwicklung in Mülheim an der Ruhr Vorausgegangen war eine Beteiligung an der Arbeitsgruppe „Wirtschaft, Einzelhandel/Innenstadt, Verkehr und Wissenschaft. In diesem Leitbildprozess fragte die Stadt, wo wir die Stärken und Schwächen unseres Stadtteils sehen. Wir haben diese Fragen zum Anlass genommen, uns grundsätzlich Gedanken über Verbesserungen der Wohnqualität in Dümpten zu machen. Wir möchten einen Maßnahmenkatalog erstellen, der Defizite im öffentlichen Raum in Dümpten auflistet. Aus unserer Sicht dazu einige Beispiele: Das bereits vorhandene kleine „Stadteilzentrum Oberdümpten“ ausbauen: Wir wünschen ein Konzept für die Gestaltung eines Platzes mit Aufenthaltsqualität. In Ansätzen haben wir so etwas bereits, wir meinen den Platz, auf dem unser Bürgerbaum steht. Wir suchen nach Möglichkeiten die Parkraumsituation zu verbessern. Die Oberheidstraße braucht dringend eine neue Fahrbahndecke. In unserem kleinen Stadtteilzentrum in Oberdümpten wird viel zu schnell gefahren. Selbst Tempo 50 ist in bestimmten Bereichen zu schnell. Lösungen sind gefragt, bevor schwere Unfälle passieren. Ein Fuß- und Radweg parallel zur A 40 wäre wünschenswert. Der Fußweg durch das Randenbergtal zur Sellerbeckbrücke bedarf einer Sanierung. Auch Unterdümpten benötigt ein Konzept für einen Platz mit Aufenthaltsqualität. Der Bereich vor der Bürgerbegegnungsstätte an der Mellinghofer Straße steht hierfür immer wieder in der Diskussion. Und vieles mehr. 

Ca. September: 

Auf Anregung des DBV wurde eine zusätzliche Ampel mit grünem Pfeil für die Rechtsabbieger an der Ampelanlage „Einmündung der Oberheidstraße in die Aktienstraße“ montiert. 

27. September: 

Wir luden ein zum Seniorenkaffee in die Bürgerbegegnungsstätte. Dort hatten war wieder Franz Firla unser Gast mit seinen Alltagsgeschichten auf Mölmschem Platt. 

17. November: 

Mit Vertretern aus Vereinen und Parteien versammelten wir uns am Ehrenmal zur Kranzniederlegung um der Toten zweier Weltkriege, die durch Krieg, Vertreibung und Terror ihr Leben ließen, sowie der Toten unserer Bundeswehr, die bei den Auslandseinsätzen ums Leben kamen, zu gedenken. Die Gedenkansprache hielt Pfarrer Hans-Joachim Norden von der Pfarrstelle der Markuskirchengemeinde in Winkhausen. 

Einladungen und sonstigen Veranstaltungen 

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht in der Beteiligung an öffentlichen Einladungen, Sitzungen und sonstigen Veranstaltungen. So zum Beispiel am Meinungsaustausch zwischen Frau OB Mühlenfeld und Vereinen am 15. 01.2013 oder an den Neujahresempfängen der FDP, CDU, SPD sowie der Bürgervereine „Links der Ruhr“ in Selbeck. Wir nahmen teil an monatlichen Sitzungen des Netzwerkes der Generationen sowie als Besucher an Sitzungen der BV 2, um zu erfahren, was die Politik für Dümpten beschließt. Außerdem ist der DBV dem Bündnis gegen Fracking beigetreten. 

Schreiben an die Stadtverwaltung 

Aber auch schriftlich trugen wir unsere Anregungen oder Bedenken an die BV2 oder die Verwaltung vor. So fragten wir nach, warum ein Fahrradstreifen auf der Nordstraße zwischen Kappenstr. u. Aktienstraße einseitig markiert werden musste. Diese Maßnahme findet keineswegs Zustimmung bei den Geschäftsleuten und vielen Kunden, denn auch kurzzeitiges Parken wird jetzt dort zu einer Ordnungswidrigkeit. Unsere Frage war: Warum wird, was über 40 Jahre störungsfrei lief, ohne Not geändert? Wir baten um Ausbesserung des Weges über den „Geigerplatz“, der Weg wurde inzwischen ausgebessert. Vielen Dank dem Amt für Grünflächenmanagement für die schnelle Erledigung. Wir fragten nach zum Sachstand „ausweisen einer Hundewiese“ und zu unserer Anregung, an der Haltestelle der Linie 102 „Auf dem Bruch“ einen Fahrradabstellplatz einzurichten. Park&Bike für Nutzer des ÖPNV. In beiden Fällen hakt es in Verwaltung und Politik. Warum? Probleme mit den Grundstückseigentümern? Wir werden weiter nachfragen. Auch die Instandsetzung des Fußweges durch das Randenbergtal hin zur Sellerbeckbrücke blieb ein Thema. Hier scheint 2013 aber etwas zu geschehen. 

Zum Schluss: 

Wir blicken im Juni 2013 auf ein besonderes Ereignis zurück: Vor 20 Jahren gründeten auf Initiative von Hugo Hemb Mitglieder unseres Bürgervereins die bis heute bestehende Wandergruppe. Nach Hugo Hemb übernahmen Heike Reinecke und Fritz Frings die Organisationsarbeit. Aber auch andere Mitglieder der Gruppe brachten sich immer wieder aktiv ein. Die erste Wanderung führte noch durch Dümpten. Viele kamen, manche sogar mit Kinderwagen. Manch einer dachte wohl mehr an einen Spaziergang und war dann doch überrascht, dass es wirklich eine Wanderung wurde. Gewandert wird seither jeden Monat. 

Die damaligen Mitglieder sind älter geworden. Leider kamen nur wenige neue Mitglieder im Laufe der Jahre hinzu. Die Gruppe wurde so zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Neue Mitglieder sind aber herzlich willkommen. 

Bernd Lüllau