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22 Apr 2021
Vorstandssitzung
   

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

breiten Raum nimmt in diesem Heft die Siedlung „Auf dem Bruch“ ein. Wie ist es dazu gekommen? Erstaunt stellte ich in so manchen Gesprächen mit Mülheimern fest, dass viele der heute 30 bis 60-Jährigen in dieser Siedlung aufgewachsen sind. Das weckte meine Neugierde. Steht diese Siedlung doch sonst nicht gerade im Rampenlicht. Ich ging also ihrer noch jungen Geschichte nach. Es ist die Geschichte einer Siedlung der Nachkriegszeit. Gebaut, um vor allem schnell Wohnraum für meist junge Familien zu schaffen, deren Arbeitskraft die Großindustrie so dringend benötigte. Junge Familien brachten damals auch viele Kinder mit. Mit dem Abklingen dieser „Kinderschwemme“ begann sich das Bild der Siedlung zu wandeln. Ein stetiger Alterungsprozess setzte ein. Heute scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Junge Familien ziehen in neue Häuser ein und in der Altsubstanz findet bereits seit Jahren ein Generationswechsel statt. Zu diesem Wandel gehört auch der Aufstieg und Niedergang der ursprünglich „modernsten Volksschule in Mülheim“ wie es damals hieß. 

Besonders erfreut bin ich aber darüber, dass sich eine Schulform in Dümpten etabliert hat, die manche schon totgesagt hatten und die eine engagierte Lehrerschaft weiterentwickeln möchte. Lesen Sie dazu den Bericht von Frau Nixdorff, Schulleiterin der Gemeinschaftshauptschule am Hexbachtal. 

Viel Spaß beim Lesen. 

Ihr 

Bernd Lüllau