Unser Bürgerbaum  

   

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Liebe Dümptener Bürgerinnen und Dümptener Bürger!

Wieder geht ein Jahr zu Ende und viele fragen sich, wo ist nur die Zeit geblieben?

Das Jahr 2008 drehte sich in unserer Stadt rund um die 2000-Jahr-Feier. Viele Feste wurden in Mülheim an verschiedenen Stellen ausgerichtet und der Dümptener Bürgerverein war oftmals auch hier vertreten und hat mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt gefeiert.

Schwerpunkt unserer Arbeit war auch in diesem Jahr wieder die Problematik der 

A 40. Dieses Problem versuchen wir durch einen sehr regen Schriftwechsel - mit den zuständigen Behörden und Verwaltungen - zum wiederholten Male, zu lösen. Wir werden keine Ruhe geben, bis eine Entscheidung gefallen ist, die zur Verbesserung der Lebensqualität in diesem Bereich führen wird.

Auch der beklagenswerte Zustand des Hexbachtales stand auf unserer Agenda.

Das E-Center und das Fachmarktzentrum haben im November ihre Pforten geöffnet. Hoffen wir, dass sich diese Bereicherung für unseren Stadtteil auch zum Wohle der Dümptener Bürgerinnen und Dümptener Bürger, entwickelt. 

Besonders traurig und unfassbar war für den Vorstand der plötzliche und unerwartete Tod unseres aktiven Vorstandsmitgliedes Hans-Jürgen Kampermann. Ebenso hat uns der Heimgang unseres früheren Vorsitzenden Alfred Meysenburg betroffen gemacht.

Sicherlich gab es auch bei Ihnen positive und negative Nachrichten, die für Sie das Jahr 2008 prägten. Hoffen wir aber, dass uns das kommende Jahr mit vielen positiven Nachrichten begleitet.

Ich wünsche Ihnen allen ein geruhsames, besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr, feiern Sie auch in 2009 wieder mit uns und bleiben Sie dem Dümptener Bürgerverein gewogen.

Ihr

Carsten Schmidt

Die Seniorenberatung informiert und berät trägerunabhängig und kostenlos.

Ziel der Arbeit der Seniorenberatung ist, älteren Menschen möglichst lange ein selbständiges Leben zu Hause und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Seniorenberatung arbeitet stadtweit Lebensweltorientiert. 

In Dümpten ist Ihr Ansprechpartner:

Herr Holger Förster

Dipl. Sozialarbeiter

Die täglichen Sprechzeiten sind von Montag bis Donnerstag ( Freitag in Styrum ) in der Zeit von 8.00 - 12.30 Uhr. Weitere Sprechzeiten sind ebenso nach Vereinbarung möglich, wobei diese auch bei Ihnen zu Hause erfolgen können.

Kontakt:

Stadt Mülheim an der Ruhr

-Seniorenberatung-

45475 Mülheim an der Ruhr

Mellinghoferstr. 275(altes Bürgermeisteramt), Zimmer 6a in der  ersten Etage. 

Ein barrierefreier Zugang über den Aufzug auf der Rückseite des Hauses ist gegeben.

Telefon:  0208 455 50 59

FAX:  0208 455 58 35 70

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

André Paßmann und Dunja Vermöhlen, die beiden Leiter und Verantwortlichen sowie der Hausmeister Imre Ferenci sind die drei guten Geister des Jugendheimes Nordstraße

Das Haus besteht seit 1979 – André Paßmann und Dunja Vermöglen sind seit 1997 in der Verantwortung. André Paßmann selbst ist schon seit über 13 Jahren beim Träger des Jugendheimes angestellt. Er kann dadurch auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. 

Das Programm im Haus ist sehr vielseitig. Angefangen über Hausaufgabenbetreuung an 5 Tagen in der Woche bis hin zu Ferienspielen. Im Schnitt sorgen rund 40 Kinder pro Tag dafür, dass André Paßmann und Dunja Vermöhlen auf Trab gehalten werden. Kein Wunder bei Aktionen wie Tanzgruppe, Videoclipdancegruppe, Kochen und Basteln oder, oder, oder.... Viele dieser Angebote sind kostenfrei, sodass auch möglichst alle Kinder die Chance erhalten, teilnehmen zu können (wenn sie denn wollen).

Die neuste Idee die im Jugendheim verwirklicht wird, ist ein Teen-Cafe. In diesem Cafe wollen die Jugendlichen die Speisen selber herstellen und für einen kleinen Obolus verkaufen. Dabei wird hier auf eine ernährungsbewusste Nahrung besonders geachtet. Durchgeführt werden kann das alles auch, weil das Jugendheim über eine sehr gut ausgestattete Küche verfügt. Darauf können die Leiter Stolz sein.

Positiv auffällig ist auch, dass die Kinder jederzeit die Möglichkeit haben, frisches Obst und Mineralwasser kostenlos zu erhalten. Aber auch andere Sachen können die Kinder (dann gegen ein minimales Entgelt) bei den Leitern erhalten. Dieses alles ist natürlich nur durch Sponsoren möglich. Deshalb werden auch hier noch weitere Sponsorenquellen gesucht.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist die Tatsache, dass die Kinder zwar Playstation o. ä. spielen können, aber die Leiter darauf achten, dass die Kinder nur eine bestimmte Zeit vor dem Fernseher sitzen  um zu spielen. Bedeutet im Umkehrschluss, die ganze Zeit vor der Glotze hängen gibt es nicht!!!

Schauen Sie (oder Ihr) doch einfach mal im Jugendheim rein. Alle Gäste sind immer herzlich willkommen und die drei guten Geister freuen sich immer über neue Gesichter.

  

Carsten Schmidt

Viel Geschick und Manneskraft war diesmal beim Abbau des Bürgerbaumes am 8. November erforderlich, denn die technischen Hilfsmittel waren, wie sich herausstellte, leider nicht ganz ausreichend. Trotzdem schafften es die fünf gestandenen Mannsbilder des Dümptener Bürgervereins, den Abbau in eineinhalb Stunden durchzuführen und den Bürgerbaum in seinen wohlverdienten Winterschlaf hinter der Evangelischen Kirche in Dümpten abzulegen. 

Damit sich der Baum aber beim nächsten Mal etwas langsamer Richtung Boden bewegt - und sich nicht auf den letzten Metern unkontrolliert der Erdanziehung bemächtigt - ist nun doch ein Flaschenzug erforderlich, so die einhellige Meinung der Abbaumannschaft. 

Nochmals ein besonderer Dank den fünf Mitgliedern an dieser Stelle, und im nächsten Jahr stehen vielleicht etwas mehr Technik und einige Helfer mehr zur Verfügung.

Glaubt man den Umfragen, sind wir Dümptener Bürger eigentlich mit unserem Stadtteil sehr zufrieden, wäre da nicht dieser schreckliche Autobahnlärm! Sicher, wer weitab der A 40 wohnt, sieht das gelassener. Auch haben sich viele an den Lärm gewöhnt, notgedrungen. Eine latente Gefahr, durch ständige Lärmeinwirkungen krank zu werden, bleibt aber für die direkt Betroffenen. Deshalb wird sich der Dümptener Bürgerverein mit dieser ständigen Beschallung solange nicht abfinden, wie es technische Maßnahmen dagegen gibt, diese aber nur keine Anwendung finden.

Die Behörden beurteilen die Lärmbelastung anhand von Grenzwerten. Maßgebend sind Beurteilungspegel für den Tag und für die Nacht. In Dümpten gilt für ein reines Wohngebiet:

Stark gesundheitsschädigender Lärm>  70 / 60 dB(A)

Lärmschutz ist an bestehenden Straßen erforderlich

Gesundheitsschädigender Lärm>  65 / 55 dB(A)

Lärmschutz sollte möglichst erfolgen

Gesundheitsgefährdender bis stark störender Lärm>  59 / 49 dB(A)

Lärmschutz wird bei Ausbaumaßnahmen erforderlich.

Diese Einteilung gilt unabhängig von der Anzahl der vom Lärm betroffenen Personen.

Dennoch wird die Anzahl der Betroffenen nicht ohne Bedeutung sein. Wir fragten deshalb bei der Stadt Mülheim nach, wie viele Menschen besonders stark vom Lärm der A 40 betroffen sein könnten. Wir kommen auf 7400 oder 38 % der Dümptener!

Die uns übermittelte Tabelle (siehe am Ende des Berichtes) gibt die Anzahl der wohnberechtigten Bevölkerung (= gemeldete Personen mit Haupt- und Nebenwohnsitz) in drei verschieden breiten „Lärm“- Korridoren wieder. Lege ich diese Lärmkorridore über den Schallplan „Straßenlärm tags“ der Stadt mit den Beurteilungspegeln aus dem Jahr 2000, leben schätzungsweise mehr als ein Drittel der Dümptener schon heute tagsüber mit Schallpegeln von über 59 dB(A) (stellenweise über 70 dB(A)). 

Auch wenn die hier angenommenen Lärmkorridore noch nicht den örtlichen Verhältnissen, insbesondere der Geländesituation, angepasst worden sind, zeigen die ermittelten Werte durchaus die Größenordnung des Betroffenheitsgrades der Bevölkerung.

Zu der „wohnberechtigten Bevölkerung“ kommt noch die vom Autobahnlärm beeinträchtigte Freizeitnutzung in  einem ca. 100m breiten Streifen nördlich der A 40  zwischen  Mellinghofer Straße und Aktienstraße. Dort sind ca. 450 Tennisspieler in 3 Tennisvereinen und einer Tennissportgemeinschaft organisiert. Ihnen stehen  insgesamt 17 Außenplätze und zwei Tennishallen zur Verfügung. Die nicht mehr betriebene Tennisanlage Kämpgenshof ist nicht mitgezählt. Hinzu kommen ca. 600 Vereinsmitglieder aus anderen Sportarten in den Sport- und Fitnessräumen sowie im Vorschulkindergarten des Dümptener Turnvereins (DTV) 1885 an der Nikolaus-Ehlen-Straße.

Aber auch die Gäste der Restaurants „Dümptener Treff“,  „Tennnis-Zentrum Dümpten“ und des Hotels und Restaurants „Kämpgenshof“, alle mit Außengastronomie, trifft der Autobahnlärm. Dies gilt ebenso für die Besucher eines Reiterhofes, für die Pächter einer Kleingartenanlage mit ca. 75 bebauten Parzellen und die vielen Nutzer des städtischen Sportplatzes an der Oberheidstraße.

Erwähnt werden soll aber auch der Grünbereich, der sich vom Heifeskamp bis zur Sellerbeckbrücke erstreckt. Wir Dümptener nutzen ihn gern für kurze Spaziergänge. Nach der Lärmkarte der Stadt Mülheim erreicht der Beurteilungspegel für den Straßenlärm dort tagsüber stellenweise 70 dB.

Wir können uns kaum vorstellen, dass Politik und Verkehrsverwaltung diesen hohen Betroffenheitsgrad der Dümptener Bevölkerung auf Dauer weiter ignorieren kann, erst recht dann nicht, wenn die A 40 6-streifig ausgebaut werden soll (vgl. Bericht in diesem Heft).

Das Umweltamt der Stadt berechnet derzeit neue Lärmwerte für eine aktuelle Lärmkarte. Diese liegt voraussichtlich im März 2009 vor. Anschließend erfolgt eine Aktionsplanung unter Beteiligung der Öffentlichkeit auf Stadtteilebene. Die Stadt wird Vorschläge für Lärmschutzmaßnahmen machen und diese mit Prioritäten versehen nach Höhe der Belastung und Anzahl der Betroffenen. Vom vorhandenen Geld hängt dann deren Verwirklichung ab.

An der bestehenden A 40 kann die Stadt dem Bund, stellvertretend der Landesstraßenbauverwaltung NRW, nur Vorschläge machen. Allein im Ermessen dieser Verwaltung liegt dann die Ausführung. Dennoch wird der Wille der Stadt nicht ohne Einfluss auf weitere Planungen sein.

Übrigens  noch etwas in eigener Sache: Möchten Sie uns im Kampf gegen den Lärm der A 40 unterstützen? Dann treten Sie doch dem Dümptener Bürgerverein bei oder werben Sie neue Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 8,50 €. Sie helfen damit auch ganz nebenbei unserem Stadtteil. 

Anmeldung bei allen Vorstandsmitgliedern oder über unsere Internetseite.

Bernd Lüllau

Bereich

Wohnberechtigte Bevölkerung

Haushalte

absolut

%

absolut

%

300 m Korridor links und rechts der A 40

7.424

38

3.626

38

500 m Korridor links und rechts der A 40

12.019

61

5.912

62

700 m Korridor links und rechts der A 40

14.643

75

7.168

75

 

 

 

 

 

Dümpten insgesamt

19.639

100

9.525

100