Unser Bürgerbaum  

   

Termine  

07 Dez 2017
Vorstandssitzung
   

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Die Ansprache zum Volkstrauertag am 18.11.2007 am Mahnmal in Dümpten wurde von Patrick Marx Mitglied in der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen gehalten. Zusammenfassend und treffend wurde er mit den nachfolgenden Worten so in der WAZ zitiert:

„Der Frieden sei nicht nur ein Thema für die Tagesschau… Nur wer mit dem Frieden in seinem privaten Umfeld, etwa in der Ehe oder im Verein anfängt, darf auch vom großen Frieden in der Welt träumen. Mit Blick auf die Geschichte des Volkstrauertages, der nach dem ersten Weltkrieg ins Leben gerufen wurde, ehe ihn die Weimarer Republik zum Feiertag erhob, erinnerte Marx an die 12.000 deutschen Soldaten jüdischen Glaubens, die im ersten Weltkrieg gefallen seien. Und die überlebenden der 100.000 jüdischen Frontkämpfer dieses Krieges seien später von den Nazis verfolgt und aus dem Berufsbeamtentum entlassen worden.“

Auf unserer letzten Jahreshauptversammlung hatten wir wieder einmal Neuwahlen auf dem Programm.

Alle Positionen mussten neu gewählt werden. Unter anderem auch die Beisitzer. Zwei von Ihnen hatten an diesem Tage ihren letzten „Auftritt“ als Beisitzer und traten nicht mehr zur Wiederwahl an.

Zum einem Dirk Holger Hübner. Was soll ich jetzt noch über ihn berichten. Es wäre genauso, als würde man versuchen Eulen nach Athen zu tragen. Außerdem würde der Platz hier nicht ausreichen.

Aber die zweite Person ist es wert, hier einmal genauer betrachtet zu werden: Günter Krzyzanowski.

Erstmalig wurde er im Februar 1996 in den Annalen des Dümptener Bürgervereins erwähnt. Bei den damaligen Neuwahlen wurde Günter Krzyzanowski als Beisitzer gewählt.

Also seit etwas mehr als 20 Jahren hat er im Vorstand aktiv mitgearbeitet. Sei es als kritische Stimme bei diversen Diskussionspunkten, sei es als Beschrifter für unsere Lore an der Kreuzung Mühlenstr / Nordstr., sei als mit Mitbegründer der Wandergruppe oder aber als einer derjenigen, der bei Wind und Wetter „Unser Dümpten“ verteilt hat.

Er hat auf ganz wenigen Vorstandssitzungen gefehlt und war auch immer einer derjenigen, die beim Bürgerbaum halfen.

Günter Krzyzanowski war und  ist mehr als eine sehr gute Seele des Vereins.

Aus gesundheitlichen Gründen hat er sich nun ein wenig aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen, aber wir haben seine Zusage, dass er weiterhin bei Vorstandssitzungen dabei sein wird und ggf., auch seine kritische Meinung zu den einzelnen Punkten äußern wird.

Auch wenn es auf der Mitgliederversammlung nicht so herauskam: D A N K E --- Günter Krzyzanowski !!!

Die beiden weiteren Positionen, die von Mitgliedern aufgegeben wurden, waren die von Frau Melanie Weyers als Beisitzerin und Herrn Klaus Schulte als Schatzmeister.

Nun ging es also darum, diese Positionen neu zu besetzen. Ich möchte Ihnen nun diese kurz vorstellen:

Als neue Schatzmeisterin wurde Frau Ina Heissler gewählt. Anfang 40, Versicherungskauffrau und schon auf diversen Veranstaltungen dabei gewesen. Damit haben wir nun auch nach langer Zeit wieder „Frauenpower“ im geschäftsführenden Vorstand.

Als neue Beisitzer wurden gewählt.
Her Bernd Lüllau, seines Zeichens nun Rentner und „Kämpfer“ im Zusammenhang mit dem Lärmschutz an der A 40.

Thomas Dziallas, Mitte 30 und bisher verantwortlich für unseren Internet-Auftritt.

Und schließlich noch

Oliver Willems, Anfang 40 und bei den Dümptenern bestens bekannt in seiner Funktion als Ortsvorsteher der SPD- Dümpten.

Wünschen wir allen viel Erfolg und Spaß bei der Arbeit im Dümptener Bürgerverein.

 

Carsten Schmidt

Am 2.Januar dieses Jahres verstarb der ehemalige Vorsitzende des Dümptener Bürgervereins Alfred Meysenburg im Alter von 78 Jahren.

Herr Meysenburg trat Mitte der 70 ziger Jahre in den Bürgerverein ein und arbeitete von da an im Vorstand mit. Im Jahr 1978 wurde er in den Vorstand des Dümptener Bürgervereins zum Schriftführer gewählt. 

Im gleichen Jahr war er zusammen mit Adele Bruck Mitbegründer unserer Vereinszeitschrift „UNSER DÜMPTEN“.

Im Jahr 1984 wurde Alfred Meysenburg zum Vorsitzenden des Dümptener Bürgervereins gewählt. Dieses Amt übte er bis 1993 aus. 

In dieser Zeit wurden viele Probleme angepackt, wie z.B. Pflege von Kinderspielplätzen, Lärmschutz A40, Schadstoffannahmestelle Heifeskamp, Belastung der Mellighofer Straße, Sauberkeit in Dümpten, die Errichtung eines neuen Friedhofes und vieles mehr.

An weitere Aktivitäten aus dieser Zeit, wie den Schaufensterwettbewerb, den jährlichen Bürgerball, Kinderfeste, das 25 jährige Bestehen des Dümptener Bürgervereins mit der Herausgabe des ersten Dümptener Bilderbogens werden wir erinnert.

Die Installation des Wanderschildes Denkhauser Höfe und die Aufstellung des Industriedenkmals die Kohlenlore an der Sellerbeckstraße waren seine Ideen und wurden vom Vorstand in die Tat umgesetzt.

Seine Popularität hat sicherlich auch dazu geführt, dass sich während seiner Vorstandszeit die Mitgliederzahl fast verdoppelte hat.

Unser Dank gilt dem verstorbenen Alfred Meysenburg, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden und unser Mitgefühl sprechen wir an dieser Stelle nochmals seiner Familie aus.

 

 

Irgendwie erinnert es mich immer wieder an den Sylvester-Klassiker „Dinner for one“.

James fragt: “Same procedere as last year Miss Sophie?” Und Miss Sophie antwortet: “Same procedure as every year James!”

Jedes Jahr lädt der Vorstand seine Mitglieder, die alter als 65 Jahre sind und die einen runden oder halbrunden Geburtstag feierten, zum gemeinschaftlichen Kaffeetrinken ein. Jedes Jahr gibt es den einen oder anderen, der überrascht anfragt, ob er denn wirklich eingeladen wäre und jedes Jahr freuen sich die Gäste auf den schönen Nachmittag.

Auch hier wieder alles wieder immer: Das Team der BBD (Ehepaar Weyers und Team sei Dank) garantiert immer wieder leckeren Kuchen und belegte Brötchen, sowie hervorragenden Kaffee und andere Getränke.

Auch immer wieder: der Besuch unserer Freunde vom Stammtisch „Aul Saarn“, die uns mit Dönnekes auf Mölmsch Platt erfreuen. 

Ich freue mich dann, wenn ich bei dem einem oder anderen ein Glitzern in den Augen sehe: “Ach ja, wie früher „ 

Nach rund 2 Stunden ist der Spaß dann (leider) auch schon wieder vorbei. Aber alle, die gekommen sind, sind sich einig: In 5 Jahren sehen wir uns wieder. 

Allen denen, die bisher noch nicht dabei waren, kann ich es nur empfehlen. Notfalls wenden Sie sich an den Vorstand, falls Sie noch nie dabei waren. Vielleicht ist uns Ihr Geburtstag gar nicht bekannt.

Ein Hinweis auch noch für alle gehbehinderten Menschen. Die BBD verfügt über einen Aufzug, der breit genug ist auch einen Rollstuhl aufzunehmen. 

Ich freue mich  auf den Herbst, wenn es wieder heißt: Same procedere as last year?

 

Carsten Schmidt

In Dümpten hat sich in den vergangenen zwölf Monaten viel bewegt. Das jedenfalls weist der Tätigkeitsbericht aus, den bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Dümptener Bürgerverein dessen Vorsitzender Carsten Schmidt gab.

Aus dem großen Spektrum dessen. Was sich in Mülheims nördlichsten Stadtteil getan hat, sei nur erwähnt, dass mittels des Einsatzes des Bürgervereins das katholische Jugendzentrum „Der springende Punkt“ eine zweite Teilzeitkraft einstellen konnte, so dass die Leiterin erheblich entlastet wird.

Zu einem guten Ende führte auch das Tauziehen um die Bürgerbegegnungsstätte Bürgermeisteramt an der Mellinghofer Straße. Die Einrichtung sollte geschlossen werden, konnte aber, auch dank des Dümptener Bürgervereins, erhalten bleiben.

Leider noch nicht gelöst werden konnte das Problem Lärmschutz an der Bundesautobahn A 40. Hier wird der Dümptener Bürgerverein aber auch weiterhin „am Ball bleiben“ und in den Bemühungen um einen Lärmschutz nicht nachlassen.

Am 14. Juni 2008 wird es wieder ein Sommerfest im Stadtteil geben. Diesmal findet das Stadtteilfest wieder auf dem Schulhof der städtischen Gemeinschaftshauptschule an der Borbecker Straße statt.

Damit dem Vorstand die Arbeit nicht ausgeht kamen auch aus der Mitgliederversammlung zahlreiche Anregungen. So möge sich der Vorstand um die neue Gestaltung der Wanderwege im Hexbachtal kümmern. Ferner stehe im Jahr 2010 neben dem 50jährigen Bürgervereinsbestehen auch das Jubiläum „Dümpten 100 Jahre Stadtteil von Mülheim“ an. Hierzu möge sich der Vorstand etwas überlegen, wie dieses Jubiläum im Stadtteil gefeiert werden kann (eventuell gemeinsam mit der WIK).

Ferner wurde angeregt, der Vorstand möge doch bitte überprüfen, was von dem „Teilraumentwicklungskonzept Dümpten“ vom Juli 1996 bisher umgesetzt worden ist.

Der neu gewählte Vereinsvorstand (siehe gesonderten Bericht in diesem Heft) hat also gleich eine Menge zu tun bekommen. Da wird wohl Langeweile nicht aufkommen.