Unser Bürgerbaum  

   

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Der Bürgerverein braucht wieder einmal Ihre Mithilfe, liebe Leserinnen und Leser. Besonders die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger dürften diesmal gefragt sein. Wer kann uns sagen, bis wann in der evangelischen Kirche an der Oberheidstraße hinter dem Altar das Fenster bestanden hat? Oder, wann könnte das nebenstehende Foto entstanden sein?

Bitte schreiben Sie uns an die Adresse des Dümptener Bürgervereins (siehe Impressum).

Ein Feuerwerk der guten Laune

Erstmals fand das Dümptener Sommerfest in diesem Jahr auf dem Schulhof an der Gathestraße in Unterdümpten statt. Die Veranstalter, der Dümptener Bürgerverein und die Werbegemeinschaft „wir im Königreich“ (WIK), hatten sich wieder eine ganze Menge Attraktionen ausgedacht, um den Besucherinnen und Besuchern des Stadtteilfestes ein buntes Programmmenü zu servieren. Von 12 bis 23 Uhr wurde ein wahres Feuerwerk der guten Laune abgebrannt.

Gleich nach der Eröffnung der Bürgerparty um Punkt 12 Uhr durch die Vorsitzenden des Dümptener Bürgervereins, Carsten Schmidt, und der Werbegemeinschaft WIK, Bernd Bellenbaum, begann auf der Showbühne ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm. Gruppen der Dümptener Vereine zeigte ihr Können und wurden mit viel Beifall der zahlreichen Festbesucher bedacht. Thomas Straßmann, Moderator und Solosänger heizte die Stimmung immer mehr an. Da konnte auch ein zwischenzeitlich kräftiger Gewitterschauer die gute Laune nicht mehr vertreiben.

Während sich die einen an den Ständen der Dümptener Geschäftsleute über neueste Trends informierten oder ihr Glück am Glücksrad der Sparkasse versuchten oder an den Trödelmarktständen nach einem Schnäppchen Ausschau hielten, versuchten die anderen an einem der drei Bierwagen ihren Durst zu löschen. Dicht umlagert war der erstmals vom Dümptener Bürgerverein betriebene Getränkestand. Christian Meier, mit 2,50 Metern wohl der größte Mann auf dem Festplatz, zauberte derweil skurrile Figuren aus aufgeblasenen Luftballons für die kleinen Festtagsbesucher.

Gegen 15 Uhr dann ein weiterer Höhepunkt im Festtagsprogramm: Die Schlagersängerin Susan Kent erfreute die Zuhörerinnen und Zuhörer mit einer bunten Palette vom deutschsprachigen Schlager über Musical und Pop bis hin zum Rock à la Tina Turner. Die vielseitige Künstlerin fand hier so manchen neuen Fan. Und als Moderator Thomas Straßmann noch Marius Müller-Westernhagen imitierte, war auch das letzte Eis unter den Festbesuchern gebrochen.

Wie schon in den Vorjahren versetzten Bautanzformationen der Bauchtanzschule Mona Okon jung und alt in den Zauber von 1001 Nacht.

Einen besonderen Glanz setzte dann die Showband „Popmachine“. Die Musiker und ihre Sängerin ließen die Stimmung bald überschwappen. Da wurde spontan mitgetanzt und mitgeklatscht, da wurde gesummt und mitgesungen, kurz, die gute Laune wollte schier kein Ende mehr nehmen.

Mit großer Freude haben wir vom Dümptener Bürgerverein zur Kenntnis genommen, dass man unserem Vorschlag aus dem Jahre 2002 gefolgt ist und für Mülheim an der Ruhr ein Jugendparlament eingerichtet hat.

Zur Vorgeschichte:

2001 hat der Vorstand unseres Vereins sich mit dem Thema Stadtmarketing ausführlich beschäftigt und über mehrere Monate Fragebögen zu den unterschiedlichsten Themen verteilt und ausfüllen lassen. Hierbei reichte das Spektrum von dem Sicherheitsempfinden in unserem Stadtteil, bis hin zu den Wünschen und Bedürfnissen unserer hier lebenden Jugendlichen.

Nach Auswertung mehrerer tausend Fragebögen war das Zeugnis, welches uns die Jugendlichen für unseren Stadtteil ausstellten, ernüchternd und geradezu niederschmetternd.

Von unverstanden bis hin zu mangelnden Freizeitangeboten und zu wenig Einflussnahme auf die Politik reichten die Antworten. Konsequenter Weise beschäftigten wir uns mit den Antworten und führten Erhebungen in den zahlreichen Gemeinden durch, wo es bereits seit Jahren Jugendparlamente gab und die sich (unserer Meinung nach) positiv in ihr Gemeinwesen einbrachten (Witten/Issum/Hattingen und Gemeinden in Süddeutschland).

Überhaupt war für den gesamten Vorstand des Bürgervereins klar, dass Stadtteilarbeit, Gestaltung eines Gemeinwesens, nur mit den Jugendlichen und nicht gegen sie zu machen ist.

Zu Beginn des Jahres 2002 wurden  von uns alle Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft mit konkreten Vorschlägen angeschrieben. Dies geschah mit der Überzeugung, dass mit der Schaffung eines Jugendparlamentes der richtige Schritt gegen Politik- und Gesellschafts-verdrossenheit getan wird. Leider kam es in diesem Jahr noch zu keiner Umsetzung unserer Idee. Die Bedenkenträger waren fast alle gegen ein solches Vorhaben. Umso mehr hat es uns jetzt gefreut, dass unsere Initiative, die damals vom Bürgerverein und WIK initiiert wurde, jetzt umgesetzt wird.

Dafür sei hier noch einmal allen Entscheidungsträgern gedankt.

 

Heinz Sprenger

Kos - eine der zauberhaften Badeinseln des Dodekanes: Malerische Dörfer, meist lange, flach abfallende Sandstrände, klares Wasser sowie fruchtbare Täler ergeben das Bild dieser Insel. Aufgrund der flachen Strände ist die Insel für Familien mit Kindern gut geeignet und gleichzeitig auch beliebt bei Wassersportlern. Gut erhaltene Sehenswürdigkeiten machen sie aber auch für Kultur – Interessierte zum beliebten Urlaubsziel.

Man nennt sie auch die „Fahrrad – Insel“, denn zahlreiche Vermietstationen und teilweise separate Fahrradwege bieten genügend Möglichkeiten, die Insel mit dem Rad zu erkunden.

Der so genannte Meltimi – Wind macht Kos zu einem idealen Revier für Surfer.

Geeignete Orte für Wassersportler sind beispielsweise Marmari, Mastichari und Kardamena.

In Marmari ist Overschmidt vertreten mit einem Angebot für Windsurfer und Segler.

Kardamena selbst verfügt über eine Tauchschule und ca. 15 km außerhalb liegt der Robinson Club Daidalos mit einem umfangreichen Angebot für Wassersportfans: 70 Surfboards, Naish-Riggs und 10 Hobie-Cat-Katamarane stehen den Gästen zur Verfügung.

Elf Strände auf Kos wurden 2006 mit der „blauen Flagge“ für ihre gute Meerwasserqualitiät ausgezeichnet.

Die Hauptstadt Kos – Stadt bietet neben einem ausgeprägten Nachtleben eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten: Z.B. die Agora (antiker Marktplatz), die Platane des Hippokrates (unter welcher er gelehrt haben soll), die Embros Therme (ein Thermalbad auf rustikale Art) und das Asklepieon (antikes Sanatorium und Heilstätte sowie Medizinschule).

Zur Inselhauptstadt gehört auch die Hafenpromenade mit zahlreichen Tavernen, Restaurants und Cafés. Kos - Stadt ist gleichzeitig auch Ausgangspunkt für Schiffsverbindungen nach Patmos, Samos, Rhodos etc.

Sehenswert ist auch die alte Saline (Alyki) in der Nähe von Tigaki, ein Wasser – und Naturschutzgebiet, in dem viele verschiedene Wasservögel ihren Lebensraum gefunden haben, z.B. Flamingos.

Wenn man in der Nähe von Kos – Stadt, aber nicht unmittelbar dort seinen Urlaub verbringen möchte, ist man in Psalidi – einer ruhigen Küstenregion mit Sand/Kiesstränden gut aufgehoben. Eine Hotelempfehlung für den anspruchsvollen Gast ist das 5-Sterne-Hotel Grecotel Kos Imperial Thalasso, direkt am Strand mit umfangreichem Sport – und Wellness – Angebot.

Wer es lieber etwas familiärer und rustikaler mag, für den ist das Hotel Palladium in Marmari, welches von der Besitzerfamilie geführt wird, eine gute Adresse!

Beliebte Ausflugsziele von Kos sind Bodrum (die „Perle Kleinasiens“ in der Türkei),

Kalymnos (die Insel der Schwammtaucher) und die Vulkaninsel Nissiros – um nur einige Beispiele zu nennen.

Und ansonsten: Genießen Sie einfach die Sonne des Mittelmeeres und die griechische Gastfreundschaft!

Kein großer Erfolg beim Lärmschutz an der A 40

Positives und weniger Positives hatte der Vorsitzende des Dümptener Bürgervereins, Carsten Schmidt, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Saal des evangelischen Gemeindehauses an der Oberheidstraße den rund 75 erschienenen Mitgliedern zu berichten.

Bei der Planung zum Stadtjubiläum z.B. konnte sich der Bürgerverein konstruktiv beteiligen. So habe man mehreren Sitzungen teilgenommen und mehrere Ideen eingebracht. Positiv bewertete Schmidt auch die Einigung mit der WIK, das Sommerfest im jährlichen Wechsel zwischen den Schulhäfen an der Gathestraße und der Borbecker Straße stattfinden zu lassen. Auch in mehreren Terminen mit der Stadtverwaltung und politischen Mandatsträgern konnten Dümptener Belange diskutiert und Gedankenanstöße gegeben werden.

Weniger positiv für Mülheims nördlichen Stadtteil verliefen die Verhandlungen zum Bau eines Lärmschutzwalles an der A 40. Messungen hätten keine übergroßen Lärmbelästigungen ergeben, so der DBV-Vorsitzenden. Von daher könne erst mit dem achtspurigen Ausbau der A 40 mit der Errichtung eines Lärmschutzwalles gerechnet werden. Ohne Erfolg zeigten sich bisher auch die Verhandlungen mit der katholischen Kirche und der Stadt zur Erhaltung des Jugendheimes „Der springende Punkt“ St. Barbara (siehe hierzu auch gesonderter Bericht in diesem Heft). Es sollen aber noch weitere Gespräche folgen, bei denen sich der Dümptener Bürgerverein auch weiterhin für den Erhalt der Jugendeinrichtung einsetzen werde.