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Die Westküste des Peloponnes lässt sich mit 3 Stichworten beschreiben: Herrliche Sandstrände, wildes Bergland und fruchtbare Ebenen sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Knapp 3 Stunden dauert der Flug von Düsseldorf nach Araxos, einem griechischen Militärflughafen, auf welchem es strengstens verboten ist zu fotografieren. Die ersten Urlaubsschnappschüsse können dann auf der Fahrt durch die grüne Landschaft zum Hotel oder am langen Sandstrand getätigt werden. Die Region ist bislang noch wenig touristisch erschlossen, dafür gibt es zahlreiche kleine, typisch griechische Dörfer und viele Eukalyptus - und Pinienwälder. Einige sehr gute Hotels und einen Robinson Club gibt es bei Kyllini. Der dortige feinsandige Strand ist lang, meist flach abfallend und deshalb gut geeignet für Kinder.

Sonne, Strand, Baden und Wassersport (Möglichkeiten zum Segeln, Surfen und Wasserski) sind aber nicht die einzigen Gründe für einen Urlaub auf dem Peloponnes. Es gibt viele Ausflugsmöglichkeiten und Kultur - und Geschichtsliebhaber können ebenfalls voll auf ihre Kosten kommen. Hier einige Beispiele:

Ganz in der Nähe befindet sich Loutra Kyllini, ein seit der Antike bekanntes Heilbad. Aus Löchern im Boden entnimmt man grauen Schlamm, diesen reibt man sich dann auf den Körper, lässt ihn antrocknen und spült dann alles mit schwefelhaltigem Wasser wieder ab.

Ebenfalls in relativ kurzer Zeit von Kyllini aus zu erreichen und unbedingt zu empfehlen ist ein Ausflug nach Olympia, der ältesten Sportstätte der Welt und Geburtsstätte der olympischen Spiele. Das Deutsche Archäologische Institut unter der Leitung von Prof. Dr. Sinn setzt Jahr für Jahr Fakten zu einem realistischen Bild von Olympia zusammen. Eine Führung durch die Ausgrabungsstätten ist hochinteressant und man kann unter Schatten spendenden Pinien den unterhaltsamen Erzählungen des Reiseleiters lauschen. Dabei erfährt man auch, dass die Geschichte zeigt, dass die Olympischen Spiele der Neuzeit den Nerv der originalen Veranstaltung ziemlich genau treffen. Bei dieser Gelegenheit wird dann Prof. Sinn zitiert: " Das olympische Ideal ist bloß ein Verfahren, um den Gegner durch unbegrenzten Trickreichtum fertig zu machen." Man lernt auch zum Beispiel, dass das Stadion exakt 192,28m lang ist und "die Stadie" als Maßeinheit galt. Die Sportler traten nackt an und nur die Priesterin der Demeter durfte als einzige Nicht-Jungfrau den Spielen beiwohnen. Der Zeustempel war wohl das beeindruckendste Bauwerk Olympias. Die wuchtigen Säulen liegen heute noch so da, wie sie durch ein Erdbeben hingestürzt worden sind. Doch Olympia hat den Bezug zu unserer Zeit nicht verloren: Seitdem im Jahre 1896 in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden, wird alle vier Jahre im Stadion von Olympia das Olympische Feuer entzündet und mittels Fackelläufern in das jeweilige Austragungsland der Spiele gebracht.

Weitere Ausflugstipps sind bekannte Orte wie Sparta, Mykene oder Epidaurus, zwar weiter von Kyllini entfernt, jedoch alle auf dem Peloponnes zu finden. Vom Fährhafen in Kyllini selbst gibt es gute Verbindungen zu den Nachbarinseln Zakynthos und Kefalonia. Auf Zakynthos finden Taucher auch sehr gute Tauchreviere, denn leider sind am Westpeloponnes noch keine Reviere zum Gerätetauchen freigegeben. Die Fahrt mit der Fähre dauert ca. 75 Minuten. Für Wanderer und Mountainbiker ist der Peloponnes mit seinen vielen Gebirgspfaden, Feldwegen und einsamen Landstrichen ein ideales Revier. Hier werden z.B. vom Robinson Club aus geführte Touren werden angeboten.

Fazit: Wer noch das ursprüngliche Griechenland und die herzliche Gastfreundschaft der Griechen sucht sowie schöne Strände und sich dazu vielleicht noch für Geschichte und Mythologie interessiert, wird hier einen schönen Urlaub verbringen.