Unser Bürgerbaum  

   

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Zweimal im Jahr ist es soweit
"Unser Dümpten" wird verteilt.

Doch was in aller Welt,
wird uns darin erzählt?

Heifeskamp und MEG,
Turnverein und etc.
Immer ist es aktuell,
immer wieder originell.

Doch leider kommt es dann und wann
Immer wieder zu manchem "Fang"!

Müllerstraße Nummer 3 - Meier soll hier wohnen.
Meier? - ist doch sonnenklar. Doch hier wohnt nicht so einer.

Briefkasten bei Nummer 10.
Tja, dann wollen wir mal seh'n.
Nun, wo ist denn das verflixte Ding. Nicht vorhanden - dummes Ding!

Dobermann bei Nummer 20.
Ruhe bewahren und dann rannt` ich.

Trotzdem ist es immer schön,
in glückliche Gesichter seh'n.
Denn sie halten`s in der Hand
- "Unser Dümpten" - Neuster Band.

Carsten Schmidt

"Für die Dümptenerinnen und Dümptener beginnt hier und heute eine neue Epoche - nämlich eine neue Epoche der Verkehrsführung im "Königreich". Mit diesen Worten durchschnitt Bürgermeisterin Renate aus der Beek zusammen mit Baudezernentin Helga Sander am 2. August das symbolische rote Band und gab damit den Verkehr auf der Umgehungsstraße Dümpten, der Mannesmannallee, frei. So muss der von der A 40 kommende Verkehr nicht mehr durch den Ortsteil knattern, wenn er in die Stadt will, sondern kann - unschädlich für die Anwohner - die Umgehungsstraße durch das Gewerbegebiet nutzen.

27 000 Fahrzeuge befuhren vor Baubeginn die Mellinghofer Straße. Das war eine erhebliche Belastung für die Anwohner. "Viele Bürger hatten die Schlafzimmer zur Mellinghofer Straße. Räume, die jetzt endlich dem Wort "Schlafzimmer" gerecht werden. Denn an Schlafen ist vielfach kein Denken gewesen", freut sich Dirk Holger Hübner, der Vorsitzende des Dümptener Bürgervereins über die Fertigstellung. Die Beharrlichkeit des Dümptener Bürgervereins mit seinem Vorsitzenden Dirk Holger Hübner ist es mit zu verdanken, dass das ehrgeizige Ziel nach fast 20 Jahren erreicht werden konnte. Der Bürgerverein hatte Verkehrszählungen durchgeführt, hatte Unterschriften gesammelt und immer wieder mit der Stadt über die Problematik diskutiert.

Was die Geschäftsleute eher kritisch sahen, begrüßt Hübner. "Anfang der 90er Jahre hielten alle die Idee für Utopie. Jetzt ist Verkehrsberuhigung Wirklichkeit geworden." Man habe bei allen Beteiligten - ob Verwaltung oder Politik - ein offenes Ohr gefunden, meinte der Vorsitzende des Dümptener Bürgervereins.

Den Arbeitern an der neuen Umgehungsstraße sei, so die Bürgermeisterin, eine "Punktlandung" gelungen, denn der bereits bei der Vergabe der Arbeiten vorausgesagte Tag der Fertigstellung sei eingehalten worden. 22 Mio DM habe die gesamte Baumaßnahme verschlungen, ergänzte Baudezernentin Helga Sander. "Allein der 4. Bauabschnitt kostete 2 Mio Euro. Und das für ganze 350 Meter". Doch das Geld wurde nicht nur für die Straßendecke ausgegeben. Viele Arbeiten seien gar nicht sichtbar. So mussten Kanäle umgebaut werden, die Signaltechnik in den Boden "vergraben" werden. Außerdem wurden die Straßenbahnschienen verlegt, um einen besseren Verkehrsfluss zu gewährleisten. "Mit dieser Verbindung wird das nahe gelegene Gewerbegebiet auch für den nicht motorisierten sehr günstig erschlossen", sagte die Bürgermeisterin. Wichtig für die Firmen sei die direkte Anbindung an die überregionalen Verkehrswege wie die A 40, ergänzte die Baudezernentin.

Vor allem der vierte und letzte Bauabschnitt war für viele eine Belastung. Der Verkehr in Richtung Oberhausen musste für zwölf Monate großräumig umgeleitet werden. Viele Anwohner und Geschäftsleute führen sich deshalb von der Welt ein wenig abgeschnitten. Der Pluspunkt der Teilsperrung bestand aber darin, dass die Bauzeit um fünf Monate reduziert werden konnte.

Um für die Anwohner an der Beuther- und in Teilen auch an der Mellinghofer Straße eine Reduzierung der Lärmbelästigung zu erreich, wurde zwischen der südlichen Autobahnanschlussstelle und dem Hotel Kuhn eine Lärmschutzwand errichtet.

Die Erleichterung, dass die Mannesmannallee nun vollendet ist, war an dem großen Besucherandrang abzulesen, die Freigabe der Umgehungsstraße gekommen waren. Denjenigen, denen die Mellinghofer Straße jetzt zu ruhig werden könnte und die das geplante Durchfahrtsverbot in Höhe des Zehntweges ablehnen, kündigte Renate aus der Beek eine Verkehrszählung im September/Oktober an, um die Wirksamkeit der Umgehungsstraße anhand aktueller Verkehrszahlen nachzuweisen. "Erst danach wird die bereits beschlossene Netzsperre an der Kreuzung Mellinghofer Straße/Zehntweg einer konkreten Überprüfung unterzogen."

Im Anschluss an die Freigabe hatten die erschienen Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, bei einem kleinen Umtrunk Gedanken auszutauschen und die Freigabe der Umgehung zu feiern.

pps. FRANKFURT, 23. Sptbemeer.
Ncah enier nueen Sutide, die uetnr aerdnem von der Cmabirdge Uinertvisy dührruchgeft wrdoen sien slol, ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge Bcuhstbaen in eneim Wrot sethen, Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle. Die rsetclhien Bshcuteban kenönn ttoal druchenianedr sien, und man knan es tortzedm onhe Poreblme lseen, wiel das mneschilhce Gherin nhcit jdeen Bcuhstbaen enizlen leist, snodren das Wrot als gnazes. Mti dme Pähonemn bchesfätgein shci mherere Hhcochsluen, acuh die aerichmkianse Uivnäseritt in Ptstbigurh. Esrtmlas üebr das Tmeha gchseibren hat aebr breteis 1976 - und nun in der rgchitien Bruecihhsetnafoelngbe - Graham Rawlinson in sieenr Dsiestraiton mit dem Tetil "The Significance of Letter Position in Word Recognition" an der egnlsicehn Uitneivrsy of Ntitongahm.

Neue Mitglied im Dümptener Bürgerverein ist Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Sie füllte ihren Mitgliedsantrag während des Rundgangs über das Festgelände des diesjährigen Sommerfestes aus. Die Mülheimer Oberbürgermeisterin fühlt sich dem nördlichen Stadtteil Dümpten besonders verbunden, verbrachte sie doch hier ihre Kindheit.

Die Ecke meiner Straße ist doppelt so weit entfernt wie früher. Und die haben eine Steigung eingebaut, die ich früher nicht bemerkt habe. Ich muss aufhören dem Bus nach zu laufen, denn er fährt schneller als früher.
Ich habe den Eindruck, man macht die Treppenstufen heute höher als früher. Und haben sie schon bemerkt, welch kleine Buchstaben die Zeitungen heute verwenden!
Es nützt überhaupt nichts, wenn man die Leute heute bittet, deutlicher zu sprechen. Jeder spricht so leise, dass man fast nichts versteht. Man macht die Kleider heutzutage so eng, besonders an Taille und Hüfte, dass es wirklich unangenehm ist.
Auch die jungen Leute haben sich geändert. Sie sind wesentlich jünger als ich es in ihrem Alter war. Andererseits sind die Leute in meinem Alter älter als ich es bin. Neulich habe ich eine Bekannte getroffen. Sie ist derart gealtert, dass sie mich nicht wiedererkannte.
Ich dachte über all das nach, während ich mich heute Morgen gewaschen und anzog.
Auch die Spiegel haben heute eine schlechtere Qualität als vor.......
Sechzig Jahren!