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07 Dez 2017
Vorstandssitzung
   

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Evangelische Kirche Oberdümpten mit Mittagstisch für Senioren

Einen Mittagstisch für Senioren bietet die evangelische Kirche in Oberdümpten seit geraumer Zeit an. Montags bis freitags wird frisch und lecker nach Hausfrauenart gekocht. Die Mahlzeiten bereitet die Metzgerei Zier, ein Dümptener Unternehmen, zu. Für samstags und sonntags liefert die Metzgerei das Essen auf Wunsch an die Privathaushalte aus. Werktäglicher Treffpunkt ist das Gemeindehaus an der Oberheidstraße. Von 12.00 - 14.00 Uhr wird dort gespeist und geredet. Jedermann weiß: Gemeinsam ist besser als einsam. Das gilt auch und gerade für das Essen.

Auf Wunsch holen Zivildienstleistende die Senioren von zu Hause ab und bringen sie auch sicher wieder zurück. Die Kosten für das tägliche Essen liegen bei 4,50 Euro. Der Fahrdienst kostet 0,50 Euro. Weitere Informationen über Frau Monika Klein (0208 - 72019) werktäglich vormittags.

Eine Wochenübersicht z. B.:

Mo: Sauerkrauteintopf
Di: Bolognese, Nudeln, Nachtisch
Mi: Schmorbraten, Rotkohl, Klöße
Do: Königsberger Klöpse, Rote Bete, Kartoffeln
Fr: Hähnchenfilet, Blumenkohl, Kartoffeln
Sa: Kartoffelsuppe
So: Kalbsfrikassee, Spargel, Kartoffeln (wird Sa kalt angeliefert zum Warmmachen)

Drei Länder in einer Woche anfahren, interessante Sehenswürdigkeiten besichtigen, dabei noch Spaß und Erholung haben sowie gutes Essen genießen - das alles ist möglich, ohne immer wieder die Koffer zu packen und das Hotel zu wechseln: Auf einer Kreuzfahrt! Am Beispiel der einwöchigen Route mit der AIDAvita im Sommer 2004 lässt sich dies gut beschreiben:

Ausgangshafen war Palma de Mallorca, dann ging es nach Korsika, weiter nach Civitavecchia (Anlaufhafen für Ausflüge nach Rom), anschließend nach Cannes, von dort aus weiter nach Barcelona und wieder zurück nach Palma de Mallorca.

In allen vier Häfen wurde ein umfang-reiches, vielseitiges Ausflugsprogramm angeboten, so dass für jeden Reisenden das Passende dabei war. Ob Mountainbike-Tour, Ausflüge per Bus, Tauchgänge oder Canyoning - um nur einige Beispiele zu nennen - jeder konnte das buchen, was ihm gefiel bzw. das, was die körperliche und gesundheitliche Verfassung zuließ.

Auf Korsika war die landschaftliche Schönheit beeindruckend, in Rom konnte man beispielsweise im Rahmen einer Stadtrundfahrt auf den Spuren der Geschichte wandeln, von Cannes aus gab es Ausflüge nach Monte Carlo, Saint Tropez etc. und in Barcelona konnte man u. a. die Bauwerke des Antonio Gaudi besichtigen und Sportfans konnten sich das gigantische Fußballstadion und den olympischen Hafen ansehen.

Abends ging es dann immer wieder zurück an Bord in die gebuchte Kabine und somit entfiel (wie eingangs schon erwähnt) Kofferpacken und Hotelwechsel.

Das Angebot an Kabinen ist ebenfalls groß: Ob Innenkabine, Außenkabine mit eingeschränkter oder freier Sicht, mit oder ohne Balkon - alles ist möglich! Für alle Kabinen gilt: Man findet eine geschmackvolle, funktionelle Einrichtung mit DU/WC, Fernseher, Safe, Telefon und Klimaanlage vor. Im Kabinenpreis enthalten ist Vollpension inkl. aller Getränke zu den Mahlzeiten. Die Verpflegung war "leider" so gut, dass der Kapitän am letzten Abend aus gutem Grund bemerkte, bei Seeluft würden die Kleider schon mal einlaufen?

Apropos Kleidung: Für eine Reise auf einem der vier AIDA - Schiffe kann man getrost das Abendkleid und den Smoking zu Hause lassen und eher lockere, sportliche Kleidung einpacken.

Ein Captain's Dinner gab es nicht, dafür abwechslungsreiche Shows im Theater und Bordparties.

Wem das zuviel "Rummel" war, der konnte sich in die Maritime - Bar zurückziehen und den Abend mit Blick auf's Meer in Ruhe ausklingen lassen. Dort und auch in der Kabine war von den erwähnten Bordparties nichts mehr zu hören!

Auch tagsüber gab es an Bord eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen Seetag zu verbringen: Sei es im Wellnessbereich mit Sauna, Massagen etc., im Beauty- & Hair-Salon mit verschiedenen kosmetischen Behandlungen, beim Fitness Check mit individuellem Training, beim Volleyball auf dem Pooldeck, bei einem Besuch des Bordshops oder oder oder ? Die Entscheidung, an einem Ausflug teilzunehmen oder an Bord zu bleiben, war nicht immer leicht!

Zum Schluss noch etwas zum Thema Sicherheit an Bord: Jeder Gast erhält bei der Ankunft eine persönliche Karte, die nicht nur an Bord als Zahlungsmittel gilt, sondern auch gleichzeitig als Ausweis dient und beim Verlassen und Betreten des Schiffes vorgelegt werden muss. Der Gast und auch eventuell mitgeführte Taschen oder Rucksäcke werden nach jedem Landgang durchleuchtet!

Das neue Sommerprogramm 2005 bietet 4 Schiffe, 27 Routen und 60 Ziele - willkommen an Bord!

Marion Spree

Was macht Frau, wenn der Mann krank und arbeitslos ist, drei Kinder versorgt werden müssen und die eigene Arbeitsstelle auch nicht mehr sicher ist? Wie heißt es so schön: Frau lässt sich nicht unterkriegen und wird tätig.

So könnte man die von Birgit Lippert durchgestandene Situation betrachten. Selbst ist die Frau, dachte sich Frau Lippert und entschloss sich unabhängig, unternehmerisch in ihrem Wohnumfeld Magdalenenstraße tätig zu werden. War da nicht die Trinkhalle in der Magdalenenstraße schon fast vier Jahre geschlossen? Könnte "Frau" hier nicht tätig werden? Also, ein Mietvertrag war der Beginn in die Selbstständigkeit. Zuerst wurde renoviert, kleine Blumenbeete wurden im Umfeld angelegt und dann das Sortiment der Verkaufshalle neu konzipiert.

Am 1. September 2003 war es dann soweit, der Kiosk in neuem Ambiente wurde wieder für die Kundschaft geöffnet. Inzwischen ist der Kiosk zur Anlaufstelle für viele Menschen geworden, denn neben den üblichen Artikeln gibt es hier z. B. Lebensmittel für den kurzfristigen Bedarf, Kaffee, belegte Brötchen und Blumen für die Kunden.

Das sehr gute Nachbarschaftsverhältnis, das man in der Magdalenenstraße pflegt, führte auch dazu, dass Frau Lippert 180 Unterschriften gegen die Raserei der Autos in der Magdalenenstraße sammelte. Diese Unterschriftenliste wurde unserer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld übergeben, mit der Bitte, hier tätig zu werden.

Am 4. September diesen Jahres wurde mit den Anwohnern und Kunden einjähriges Geschäftsjubiläum gefeiert. Grill- und Bierwagen sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Natürlich hatte Frau Lippert, die sehr tierlieb ist, an diesem Tag wieder einmal eine gute Idee. Es wurde eine Sammelbüchse aufgestellt, deren Inhalt kam den Tieren des städtischen Tierheims zugute.

Wer bei der Trinkhalle Lippert auf der Magdalenenstraße 25A, Tel. 0208/9608327, einkaufen möchte, hier die Öffnungszeiten:

Montag: 6.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Dienstag-Freitag: 6.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Samstag: 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Sonntag: 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr

Wir wünschen Frau Lippert mit ihrem kleinen Unternehmen weiterhin viel Erfolg.

Als Ende 2003 bekannt wurde, dass der Einkaufsbereich am Auf dem Bruch abgerissen werden soll, war das Entsetzen groß: Weit und breit keine Möglichkeit für unsere älteren Mitbürger, in ihrem Nahbereich einkaufen zu können. Wirtschaftliche Interessen einiger weniger und reine Profitgier führten dazu, dass gewachsene Strukturen von heute auf morgen zerschlagen wurden.

In dieser Notsituation sammelten die Mitglieder der Frauenhilfe der ev. Kirche in Kooperation mit der kath. Kirche 1680 Unterschriften und übergaben diese Anfang 2004 dem Vorsteher der Bezirksvertretung Herrn Knut Binnewerg. Die Vertreter der Stadt versprachen bei Übergabe dieser Unterschriften die Prüfung verschiedener Alternativen zum Erhalt von Einkaufsmöglichkeiten an diesem Ort.

Jetzt, mehr als ein halbes Jahr später, ist festzustellen, dass dank des Einsatzes einer einzelnen Geschäftsfrau seit August 2004 wieder eine Einkaufsmöglichkeit vorhanden ist. Hierbei handelt es sich um Frau Nicole Minga(32), die mit ihrem Verkaufswagen alle Dinge des täglichen Bedarfs (Brot, Brötchen, Fleisch, Obst, Gemüse, Zeitungen, Getränke, polnische Spezialitäten und vieles mehr) anbietet. Was nicht da ist, kann innerhalb kürzester Zeit besorgt werden. Auch besteht die Möglichkeit, bei ihr Dinge zu bestellen, die dann nach Hause geliefert werden, ein Service, der insbesondere älteren Mitbürgern entgegenkommen dürfte.

Bis die tüchtige Geschäftsfrau ihren Wagen dort am Auf dem Bruch aufstellen durfte, vergingen allerdings mehrere Monate; galt es doch, zahlreiche bürokratische Hindernisse zu überwinden. Fakt ist jetzt, dass Frau Minga zunächst eine befristete Genehmigung erhalten hat und dass sie alleine für die notwendigen Anschlüsse 3000 ? vorstrecken musste, Geld, das erst einmal verdient werden muss.

Und hier können wir alle etwas dazu beitragen. Wer will, dass in seinem Stadtteil eine vernünftige Infrastruktur erhalten bleibt, der sollte auch in Dümpten einkaufen gehen und nicht auf die grüne Wiese fahren. Man spart Sprit und sorgt dafür, dass für die Nicht- Mobilen unter uns ein Angebot erhalten bleibt. Übrigens hat Frau Minga in den Zeiten:

MO-FR 08.00 Uhr - 17.30 Uhr
SA 08.00 Uhr - 14.00 Uhr

geöffnet.

Gehen Sie doch alle mal hin! Möglicherweise treffen Sie ja hier auch den einen oder anderen, wie zum Beispiel Frau Federhenn, die hier gerade ihren Einkauf am Samstag tätigt.

Heinz Sprenger

Sanierungsstau bei Sportanlagen trifft Wenderfeld

In einem schlechten Zustand präsentiert sich derzeit die Bezirkssportanlage Wenderfeld.

Das Sportgerät ist veraltet. Die Hochsprungmatten müssten dringend erneuert werden. Die Laufbahn steht bei Regenwetter unter Wasser, da das Ablaufsystem nicht mehr richtig funktioniert. Auf dem Fußballplatz darf man zwar noch Fußball spielen, aber bitte sehr ohne Stollenschuhe.

Am schlimmsten hat es allerdings den Zuschauer erwischt. Wer sich auf eine der beiden Tribünen wagt, muss ständig damit rechnen, dass der Boden unter ihm nachgibt. Der Hang unter den Steinplatten, welche die Stehplätze bilden, hat im Laufe der Jahre nachgegeben. Die gesamte Tribüne ist abgesackt. Fazit: betreten verboten.

Veraltete Ausrüstung oder eine unter Wasser stehende Aschenbahn sind schon nicht optimal. Unzumutbar ist, wenn der Sportbetrieb aufgrund von Sicherheitsmängeln nur noch eingeschränkt betrieben werden kann. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass die Übungsleiter, alle ehrenamtlich tätig, auch eine Fürsorgepflicht gegenüber den Sportlern haben.

Und von diesen Sportlern gibt es genug. Etwa 300 Aktive, meist Leichtathleten, der Vereine TV Einigkeit, TV Eppinghofen und Dümptener TV nutzen die Anlage allabendlich zum Training. Aber es sind nicht nur die Vereine, die hier trainieren. Etliche Schulen nutzen die Anlage für ihren Sportbetrieb.

Einig sind sich alle über den Stellenwert des Sportes in der Gesellschaft. "Der Bewegungsmangel gerade von Kindern und Jugendlichen führt früher oder später zu verheerenden gesundheitlichen Schäden", meint die 1. Vorsitzende des TV Einigkeit 06 Heidi Brammer.

Frau Brammer weiß, wovon sie spricht, der Verein trägt gleich drei Qualitätssiegel: "Pluspunkt Gesundheit" des Deutschen Turnerbundes, "Sport pro Gesundheit" des Deutschen Sportbundes, sowie "Gesund und Fit im Wasser" des Deutschen Schwimm-Verbandes.

Brammer weiter: "Allen scheint klar zu sein, wie wichtig der Sport ist. Sobald es aber darum geht, die finanziellen Mittel für den Betrieb bereitzustellen, wenden sich alle ab. Dann stehen ehrenamtliche Übungsleiter allein auf weiter Flur. Der Sport scheint keine Lobby zu haben."

Dies trifft insofern zu, dass die Sportanlage Wenderfeld kein Einzelfall ist. Auf gerade einmal ein zwanzigstel des gesamten Mülheimer Sanierungsstaus bei Sportanlagen schätzt Klaus Goebel, stellvertretender Werkleiter beim Mülheimer Sport Service, den Umfang der erforderlichen Maßnahmen der Bezirkssportanlage. Auf ungefähr 230.000,- Euro werden die Kosten für die Sanierung der beiden Tribünen geschätzt. Als Maßnahme sind diese im Investitionsprogramm für das Jahr 2007 vorgesehen. Weitere ca. 20.000,- Euro werden fällig, falls die marode Hochsprunganlage instand gesetzt werden soll.

Solche Mittel sind im laufenden Geschäft der Verwaltung nicht mehr vorgesehen, daher hat sich auch mittlerweile die Politik eingeschaltet.

Bei einem Ortstermin mit Kandidaten für Rat und Bezirksvertretung vor der Kommunalwahl suchten Sportler und Politiker bereits gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten. Diese zu finden, scheint eine Herausforderung zu werden. Allerdings konnte hierbei bereits Mut gemacht werden, dringende kleinere Maßnahmen werden zeitnah durchgeführt.

Dafür, dass es auch mit der Tribüne schneller geht, will Eckart Capitain (CDU), Vorsitzender des Werksausschusses Sport Service, sorgen und hat bereits einen Antrag zur Erstellung eines zeitnahen Sanierungskonzeptes zusammen mit einem Finanzierungsplan gestellt. Damit hängt es nun an politischen Mehrheiten.

Trotz der derzeitigen Tristesse muss auch immer Raum für Visionen sein. Auf dem gesamten Mülheimer Stadtgebiet gibt es noch keine Anlage mit einer Kunststofflaufbahn. Hierfür wäre die Bezirkssportanlage am Wenderfeld der geeignete Standort. Zusammen mit einer schmuckvoll hergerichteten Tribüne mit einer kleinen Überdachung kann hier ein Schwerpunktzentrum Leichtathletik entstehen.

Finanzierbar wäre die Maßnahme über Privatinvestoren im Rahmen laufender Großprojekte. "Ruhrbania" - aber bitte auch für den Norden der Stadt. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Hiervon ist die derzeitige Anlage noch weit entfernt. Allerdings hat man am Wenderfeld bereits gute Erfahrungen mit den Visionen der Politiker gemacht. Als vor der letzten Kommunalwahl Politiker die Anlage besuchten, gab es die Vision eines Beachvolleyballfeldes. Und siehe da, die Volleyballer kümmert die heutige Problematik wenig, sie gehen lieber ihrem Sport nach. So sollte es sein.

Roland Chrobok