Unser Bürgerbaum  

   

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26 Okt 2019
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16 Nov 2019
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Es ist soweit. Die Kaufverträge für die Baugrundstücke am Heifeskamp zwischen uns, der Stadt Mülheim an der Ruhr und der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH wurden im März 2004 unterzeichnet. Den Vertragsabschlüssen gingen ausführliche Beratungen und eingehende Untersuchungen voraus, um alle Vertragsparteien auf einen hohen Wissensstand zu bringen und für die Zukunft einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten.

Neben der Abschätzung der Altlasten- und Kontaminierungsrisiken wurden die Risiken möglicher Bergschäden untersucht und bewertet. Ein Verkehrsgutachten wurde erstellt, um die zukünftigen Verkehrs- und Besucherströme zu ermitteln und möglichst reibungslos, unter geringst möglicher Belastung der Anwohner zu leiten.

Die einhergehende Lärmemissionsanalyse weist nach, dass die Emissionen des Besucher- und Anlieferverkehrs keine Belastung für die Umgebung darstellen. Insbesondere unsere Anordnung der überdachten PKW-Stellplätze unterbindet die Lärmausbreitung des Besucherverkehrs.

Gerade die Positionierung der Eventfäche nach Westen hin, Richtung Media-Markt und METRO, schützt die Anwohner der Mellinghofer Straße und der Beutherstraße vor den Lärmbelästigungen, die z. B. von einem Weihnachtsmarkt ausgehen.

Insgesamt hat das Projekt den großen Vorteil, dass durch die Anordnung der Gebäude in den abgedeckten Bereichen die Dauerbelastung von ca. 60 dba durch die BAB A40 stark vermindert werden wird. Einer möglichen Lärmbelästigung - weniger als die BAB A40 - durch die Anlieferung entlang der östlichen Grundstücksgrenze wurde auf Intervention des Dümptener Bürgervereins durch eine zusätzliche Lärmschutzwand Rechnung getragen.

Nachdem nun die Mannesmannallee als innerörtliche Umgehungsstraße im Bereich des Stadtteil- und Fachmarktzentrums dem Verkehr übergegeben wurde, gewinnt der geneigte Betrachter einen sehr guten Eindruck von der Qualität des Standortes und der Attraktivität des Vorhabens.

Derzeit stehen die ersten Mietverträge mit Ankermietern vor dem Abschluss.

Dieser Bericht wurde uns freundlicherweise von der MEDICONSULT AG, Düsseldorf, Herrn Dipl. rer. pol. Florian Altmann zur Verfügung gestellt.

Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun...
Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt...

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, ebenso die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten noch nicht einmal ein Handy dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst du dich noch an Unfälle erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht. Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen uns auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns....Wie war das nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein. Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur der mitmachen, der gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei!

So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alledem wussten wir umzugehen.

Und du gehörst auch dazu.

Herzlichen Glückwunsch!

Anmerkung: Text stammt aus dem Internet. Er ist so schön, dass wir ihn druckten.

Heinz Sprenger

Haben Sie auch Lust am Lesen? Machen Sie mit!

In der bekannten PISA-Studie haben 42 Prozent der 15-Jährigen angegeben, überhaupt nie zum eigenen Vergnügen zu lesen. Wenn sie ein Buch in die Hand nehmen, dann nur, weil sie es für den Unterricht benötigen.

Die Kampagne "Deutschland liest vor" möchte dazu beitragen, diesen bedauernswerten Zustand zu ändern.

Das CBE hat diese Idee aufgegriffen und möchte sie in Mülheim aktiv umsetzen.

Ziel ist es, die "Leselust" von Kindern zu fördern und ihnen die phantastische Welt von Büchern nahe zu bringen. Damit sollen die Freude am Lesen, die Ausdauer, Geduld und Konzentration und die Sprachentwicklung gefördert werden.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie erfolgreich: ehrenamtliche Bücherbegeisterte jeden Alters lesen Kindern regelmäßig in Büchereien, Grundschulen, Kindergärten, Jugendzentren oder an anderen Orten vor.

Wir möchten die sinnvolle Idee von "Lesewelt", die Vorbild für die Kampagne "Deutschland liest vor" ist und die in hervorragender Weise die Integration und Bildung von Kindern ebenso wie bürgerschaftliches Engagement fördert, unterstützen.

Der Vorstand des CBE ist der Meinung, dass das Projekt "Deutschland liest vor" auch in Mülheim seinen Platz haben sollte. Einige Grundschulen,

Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Jugendzentren haben schon ihr Interesse signalisiert und sich als Vorleseort angeboten. Auch ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser haben sich bereits gemeldet.

Seit Anfang April 2004 hat Melanie Weyers im CBE ehrenamtlich die Koordination und Leitung dieses Projektes übernommen.

Frau Weyers ist über das CBE,
Tel. 444 74 35,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder über ihre private
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen, Ideen und Anregungen an sie.

Wir freuen uns, wenn wir mit diesem Artikel Ihr Interesse am Lesen oder gar am Vorlesen (wieder) geweckt haben. Lesen Sie mit!

G. Schönwälder und M. Weyers
Centrum für bürgerschaftliches Engagement e. V., Friedrichstr. 9

Kein Baum, ab und zu ein Strauch, alles wüst und trocken - Gedanken, die einem beim Landanflug auf Fuerteventura in den Sinn kommen- So hat man sich seine Ferieninsel nicht vorgestellt!

Statt bizarrer Vulkanformationen, wie sie für die Kanaren typisch sind, bietet diese Insel einsame, weite Landschaften und kilometerlange, saharagelbe Sandstrände.

Eben diese Sandstrände, die nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch zu stundenlangen Spaziergängen einladen, entschädigen für alles Karge und vielleicht auch Staubige. Der ganzjährig wehende Passatwind vertreibt die wenigen Wolken und macht der Sonne Platz. Fuerteventura ist die Insel der Kanaren mit dem geringsten Niederschlag: Nicht einmal 300 Millimeter pro Quadratmeter und Jahr.

Die wohl bekanntesten Ferienorte befinden sich an der Ostküste: Im Norden die Dünenstrände von Corralejo sowie im Süden die Costa Calma, Playa Esquinzo und Playa de Jandia. Durch die Nähe zur Sahara sind die Strände im Laufe von Millionen Jahren gewachsen und machen für viele Urlauber die Schönheit der Insel aus.

Auch Fuerteventura ist vom Bauboom der letzten Jahre nicht verschont geblieben und so gibt es viele Hotels und Appartementanlagen unterschiedlichster Kategorien im touristischen Angebot. Lobenswert ist, dass man Naturschutzgebiete respektiert hat und dadurch z.B. in Jandia "längere" Wege zum Strand in Kauf genommen wurden.

Im Landesinneren gibt es auch heute noch Ortschaften, in denen die Menschen in einfacher, stiller Zufriedenheit leben: Toto, La Oliva, Antigua etc.

Die Westküste bietet ein ganz anderes Landschaftsbild mit stark abfallenden Steilküsten und schroffer See. Das Baden an der Westküste ist stellenweise (vor allen Dingen am Strand von Cofete) lebensgefährlich. Auch an der Ostküste sollte man aufgrund der ständig wechselnden Strömungsverhältnisse immer in Strandnähe bleiben und die Flaggenzeichen an den Rettungsstationen beachten.

Fuerteventura ist auch ein Paradies für Surfer: Im Surfcenter an der Costa Calma kann man Surfbretter ausleihen und Kurse z.B. in den Robinson Clubs Jandia Playa und Esquinzo Playa sowie im Hotel Los Gorriones belegen.

Tauchexkursionen werden ebenfalls angeboten. Die aufgesuchten Reviere stehen teilweise unter Naturschutz und zählen zu den schönsten in Europa. Rund 850 verschiedene Arten von Kleinstlebewesen bis hin zum Großfisch kann man vorfinden.

Außerdem bietet die Insel Möglichkeiten zum Golfspielen, viele Hotels verfügen über Tennisanlagen und auch Mountainbikes können ausgeliehen werden. Ideal sind die breiten Strände natürlich auch für Beach-Volleyball-Fans!

Der Robinson Club Jandia Playa bietet für den Urlauber dazu sogar Beach-Volleyball-Camps an mit Axel Hager und Jörg Ahmann (den Gewinnern der Bronze-Medaille von Sydney). Nächster Termin: 11.10. - 18.10.2004

Fazit: Ein ideales Reiseziel nicht nur für "Strandläufer" und Badeurlauber, sondern auch für den sportlichen Gast!

Zu dieser Überzeugung kann man kommen, wenn man diese Tage an den Rändern dieses wunderschönen Tals entlangwandert.

Auf Essener Seite soll das Tal mehr oder weniger zugebaut werden. Oben an der Lohstraße prangert seit Anfang des Jahres ein Schild, auf dem 24 Doppelhaushälften angepriesen werden, am Heckelsberg wurden die ersten Bäume gefällt und Grundstücke parzelliert.

Erinnern wir uns. Seitens der Stadt Mülheim an der Ruhr waren schon vor Jahren die Bebauungsgrenzen zum Landschaftsschutzgebiet hin fest-gelegt worden.

Als auf zahlreichen Veranstaltungen das Projekt Kanalbaumaßnahme durch das Hexbachtal vorgestellt wurde, befürchteten Kritiker, dass die Stadt Essen sich nur deswegen so stark einbringt, weil sie in ihrer Hinterhand derartige Bauprojekte im Kopf hat.

Gesagt hat aber damals keiner etwas, weder die Vertreter der Stadt Essen noch die Vertreter der Parteien, die sich bei den Veranstaltungen die Klinke in die Hand gaben.

Ganz im Gegenteil. Auf Nachfrage von Vertretern der Bürgerinitiative "schützt das Hexbachtal" wurde sogar abgestritten, dass man derartiges vorhat.

Eine Nachfrage bei der Stadt Mülheim an der Ruhr stieß ebenfalls auf Überraschung und keiner wusste von den Essener Bauvorhaben.

Insofern sind die ganzen Darstellungen um die gute Zusammenarbeit der Städte im MEO- Verbund nichts anderes als Augenwischerei.

Diejenigen, die von dieser Bauerei profitieren, werden argumentieren, dass doch nur Baulücken geschlossen werden. Dass aber unser Naherholungstal immer kleiner wird, Flora und Fauna zurückgedrängt werden und das gute Klima vor die Hunde geht, sollte man bei all dem nicht vergessen.

Heinz Sprenger