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13 Dez 2018
Vorstandssitzung
   

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Eintausend und eine Nacht bedeutet Geheimnisvolles aus dem Orient und beflügelt die Fantasie. Insbesondere ist der Bauchtanz als Orientalischer Tanz in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

Dieser Jahrtausende alter weiblichste Tanz der Welt entwickelte sich über den Ritual-, Kult-, Tempel- und Volkstanz bis hin zum heutigen Schautanz. Mit den Jahren verlor er jedoch, wie viele andere Tänze auch, seine religiöse Bedeutung und wurde zur weltlichen Unterhaltungsform, in dem auch Einflüsse aus anderen Tanzformen aufgenommen werden.

In den westlichen Ländern etablierte sich der orientalische Tanz zunächst Mitte des vorigen Jahrhunderts in den USA und seit mehr als vier Jahrzehnten erfreut sich dieser Tanz aber auch in unserer Region immer mehr wachsender Beliebtheit. Dies ist gar nicht so verwunderlich, da der orientalische Tanz unter anderem sehr viele Möglichkeiten des Ausdrucks bietet und daher fast allen Altersgruppen gerecht wird.

Innere Bewegung nach außen bringen! Bauchtanzbewegungen sind natürliche Bewegungen in Kreisen und Achten um die Körpermitte. Dabei werden nicht nur ungenützte Muskeln aktiviert, sondern es entsteht auch in Kontakt mit der weiblichen Lebensfreude und Energie. Zu passender Musik getanzt, werden die Bewegungen geschmeidiger, die Hüften beweglicher und schlanker auch Verkrampfungen werden gelöst, somit ent-steht ein fließender, weicher Tanz. Diese Tanzbewegungen bewirken außerdem, dass man seinen Körper besser kennen lernt und dass hat wiederum zur Folge, dass Frauen Abstand nehmen können von gängigen Körperidealen und dadurch lernen, sich und ihren Körper besser anzunehmen.

Als weitere positive Nebeneffekte des Bauchtanzes sind noch zu erwähnen, dass Haltungsschäden korrigiert werden, Verspannungen gelöst, Rückenschmerzen und Hüftbeschwerden können dadurch reduziert oder sogar ganz beseitigt werden. Muskeln werden gestärkt und die persönliche Kondition verbessert sich. Viele dieser Gründe haben dazu geführt, dass sich der Bauchtanz bei uns immer stärker etabliert.

Das der Bauchtanz auch immer öfter in Dümpten bei öffentlichen Veranstaltungen zu sehen ist haben viele sicherlich schon feststellen können. So wurden wir durch unser Mitglied Jutta Wisotzky - eine Dümptenerin die den Bauchtanz hervorragend beherrscht - auf eine Tanzschule in der dieser Orientalische Tanz erlernt werden kann, hingewiesen.

Etwa ein Kilometer in südlicher Richtung von Dümpten entfernt, befindet sich "Mona's orientalisches Tanzparadies" im Fitline-Point auf der Mellinghofer Straße 27-29.

Diese Tanzschule wird von Mona Okon geleitet, sie ist Tänzerin, Lehrerin und Choreographin für orientalischen Tanz. Über Flamenco und lateinamerikanischen Tanz entdeckte sie ihre Liebe zum orientalischen Tanz. Ihre unverwechsel-bare Art ist ihr temperamentvoller und herzlicher Stil, ihre große Vorliebe ist der klassisch orientalische Tanz, sowie die ägyptische Folklore mit ihren zahlreichen Facetten. Mit viel Einfühlungsvermögen lehrt sie den orientalischen Tanz in seiner ganzen Vielfalt, den sie bei vielen namhaften Lehrerinnen und Lehrern (z.B. Mojgan Azarmi, Shahrazad, Gamal Seif, Sahra Saeeda u.a.) gelernt hat.

Seit 1998 besteht ihre Tanzschule, in der zur Zeit 150 Schülerinnen und Schüler verschiedene Tanzkurse belegen. Eine Show-Tanzgruppe von neun Damen die unter dem Namen ,Al Hilal' auftreten, wird hier von Frau Okon trainiert. Diese Gruppe hat mit ihren vielen orientalischen Tanzauftritten, so z. B. am 14.März 2003 im WDR Lokalzeit Ruhr oder im Ringlokschuppen sowie beim Variete Orientale, schon viele Menschen total begeistert.

Wer also jetzt Spaß oder Lust an Orientalischen Tänzen bis hin zu Folkloretänzen gefunden hat, kann sich auf der Homepage unter www.Mona-Okon.de über alles Weitere informieren.

Des Philosophen Seele wohnt in seinem Haupt, die des Dichters in seinem Herzen, die Seele des Sängers hält sich irgendwo in seiner Kehle auf, doch der Tänzerin Seele fließt in ihrem ganzen Körper.

Mona Okon