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07 Dez 2017
Vorstandssitzung
   

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In dieser Region mit ihrer vieltausend-jährigen Geschichte und ihren antiken Kulturen ist die Sonne wohl der wichtigste Faktor. Die Costa del Sol erstreckt sich von Almeria bis Tarifa auf etwa 300 km und bietet dem Reisenden selbst im Winter Temperaturen bis zu 20 Grad, kilometerweite Sandstrände, klares Wasser und bis zu 300 Sonnentage im Jahr!

Auf den Schildern, die den Urlauber willkommen heißen, steht oft hinter dem Namen "Costa del Sol" noch der Zusatz "Costa del Golf", da es mittlerweile über 40 Golfplätze in dieser Region gibt, von denen einige zu den schönsten Europas zählen.

Zahlreiche Ferienorte bieten Unterkünfte in jeder Kategorie. Leider fällt es durch die oftmals einheitliche Masse an Hochhäusern schwer, die alten Fischer-dörfer wie z.B. Fuengirola, Torremolinos oder Estepona auszumachen. Glücklicher-weise hat man diese "Bausünden" anscheinend erkannt, denn die neueren Ferienanlagen werden eher im maurischen Stil mit Garten- und Parkanlagen errichtet.

Der älteste und vornehmste Ferienort ist Marbella: Um 1950 gründete ein österreichischer Aristokrat, Prinz Alfonso von Hohenlohe, dort ein Luxushotel. Der Prinz war ein Public-Relations-Genie und erfolgreicher Organisator denkwürdiger Feste, wodurch sich der internationale Jetset schnell angezogen fühlte. Diese Anziehungskraft ist bis heute erhalten geblieben. In der riesigen Marina des Hafens Puerto Banus können die Spaziergänger einige der größten Motoryachten der Welt bewundern.

Man sollte aber auch nicht Marbellas wunderschöne Altstadt vergessen, die mit ihren schmalen Gassen, zahlreichen kleinen Restaurants und Boutiquen eine attraktive Alternative zu dem Rummel am Strand bietet.

Überhaupt ist die Costa del Sol nicht nur ein geeignetes Ferienziel für Sonnenanbeter und Golfer, sondern auch für den geschichtlich interessierten Reisenden: Zahlreiche Kulturen haben hier bedeutsame Zeugnisse hinterlassen, allen voran die Araber. Wer Granada, Cordoba oder Ronda einen Besuch abstattet, wird auf Schritt und Tritt mit der Geschichte des Landes konfrontiert. Ronda ist von der Küste aus am schnellsten zu erreichen, für die Fahrt nach Granada oder Cordoba sollte man auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen. Doch dafür wird man mit so beein-druckenden Baudenkmälern wie der Alhambra oder der Mezquita belohnt, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Über sehenswerte Ausstellungen, Konzerte, gesellschaftliche Ereignisse etc. kann sich der Urlauber während seines Aufenthaltes am besten einen Überblick durch die "Costa del Sol - Nachrichten" verschaffen, eine Zeitung, die jede Woche (in deutscher Sprache!) erscheint.

Fazit: Hier ist jeder Erholungssuchende gut aufgehoben und die Region ist zurecht eine der beliebtesten des spanischen Festlandes.

Marion Spree