Unser Bürgerbaum  

   

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In diesem Jahr wurde aus dem Aufstellen des Bürgerbaumes ein richtiges kleines Stadtteilfest.  Mit Musik, Tanz, Grillwürstchen und kühlen Getränken feierten Jung und Alt bei strahlendem Frühsommerwetter in wohltuend entspannter und  fröhlicher Atmosphäre   dieses Ereignis auf dem „Geigerplatz“an der Oberheidstraße/Denkhauser Höfe.

Der  Bürgerbaum besteht aus dem  10 m langen Stamm eines Nadelbaumes. Ihn schmücken  in diesem Jahr erstmals 14 Vereinswappen aus dem Stadtteil. Neu hinzugekommen ist das Wappen des Boxclubs Mülheim-Dümpten. Bereits zum zwölften Male pflegt der DBV diese Tradition.

Am Freitag trugen fünf starke Männer den ca. 130 Kg schweren Stamm von seinem Winterquartier hinter dem evangelischen Gemeindehaus an seinen Aufstellungsort. Dort wurden die Wappen montiert.  Spannend verlief dann das Aufrichten mit dem Seilzug, wobei der jetzt um sicher 50 Kg schwerere Stamm in seiner Halterung immer wieder ausbalanciert  werden musste.  Das erfahrene Team meisterte diese Situation aber wieder gewohnt souverän.

Nachdem der Baum erfolgreich aufgerichtet, beklatscht und gesichert war, begrüßte der Vereinsvorsitzende, Bernd Lüllau, die zahlreich erschienenen Gäste, unter ihnen auch die Vertreter der am Baum mit ihren Wappen vertretenen Vereine. Zur Bedeutung des Bürgerbaumes sagte er: „Dieser Bürgerbaum symbolisiert die Verwurzelung und Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Stadtteil Dümpten, den sie zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht haben“ und weiter: „wir stellen diesen Baum in jedem Jahr neu auf, damit diese Verbundenheit  immer wieder deutlich wird und Zukunft hat“. Als Ausdruck dieser „Zukunft“ tanzte anschließend die Kindergruppe „Die Frösche“ des evangelischen Kindergartens „Kunterbunt“  um den Bürgerbaum unter Leitung von Frau Bärbel Rohrbach und Frau Inge Fiedler. Die  Zuschauer waren begeistert. Danach zeigte die Klasse 4c der Schildbergschule, was sie mit ihrer Musiklehrerin, Frau Andrea Kirner, einstudiert hatte. Sie trugen gekonnt mit Gesang und Orffschen  Instrumenten zur guten Stimmung bei. Burkhard Kölsch, Kantor an der St-Barbara-Kirche, und Franziska Stockmann spielten in den Pausen Maienlieder auf Gitarre und Saxophon.

Guten Zuspruch fanden die leckeren Grillwürstchen der Metzgerei Zier, die der DBV zur Feier des Tages für einen Euro das Stück verkaufte. Sicher ersparte sich manche Familie so das Mittagessen.

Ein bisschen Kritik wurde allerdings auch laut, nicht an dem Fest, dies wurde als rundum gelungen angesehen, sondern an dem Standort des Bürgerbaumes, der zunehmend von der nebenan stehenden japanischen Kirsche verdeckt wird und damit nicht mehr im Blickpunkt steht.

Im vergangenen Jahr beschädigte ein Sturm die ursprünglich auf dem Platz stehende und vor Jahren vom Bürgerverein gepflanzte Kastanie so schwer, dass sie aus Sicherheitsgründen von der Stadt gefällt werden musste. Immer wieder war jetzt die Meinung zu hören, dies wäre doch ein idealer  Standort  für den Bürgerbaum. Der Bürgerverein wird diesen Wunsch mit den zuständigen Vertretern der Stadt auf seine Realisierbarkeit hin erörtern.