Unser Bürgerbaum  

   

Folgen Sie uns auch auf
Facebook

   

Zur Verschönerung des Stadtteils – Sitzgelegenheiten aus Gitter, um Vandalismus abzuwehren

Sich niederlassen in Dümpten, das kann man jetzt Dank des Bürgervereins, der zwei Bänke für seinen Stadtteil gestiftet hat. Der eine Ruheplatz steht an der Kreuzung Mannesmannallee/Mellinghofer Straße, der andere an der Ecke Schildberg/Barbarastraße.

Außerdem wurde im Auftrag des Dümptener Bürgervereins ein Baum gepflanzt – eine Blutbuche, die nun alle Besucher des Stadtteils am Eingang zur Mellinghofer Straße empfängt.

„Der Gedanke dahinter ist, dass die Blutbuche zu einem großen Solitärbaum heranwachsen soll“, erklärt der Vorsitzende des Dümptener Bürgervereins, Bernd Lüllau, den signifikanten Standort. Aber auch die Bänke sind mit Bedacht gesetzt worden: An der Ecke zur Barbarastraße, beschreibt Lüllau, sei man auf halber Höhe des Schildbergs, wenn man hinauf nach Oberdümpten wolle. Zudem liege genau gegenüber die Schildberggrundschule – eine Rast für Schüler, Eltern oder Großeltern böte sich dort an. Und diejenigen, die etwa vom Einkaufen kommen und den Knüfen oder zur Straße Auf dem Bruch wollen, könnten nun auf der Bank vis-à-vis des Hotels Kuhn Platz nehmen. Nach Absprache mit dem Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen habe man sich bewusst für Bänke aus Metallgitter entschieden und gegen Holzbänke.

„Denn“, so Bernd Lüllau, „die Gitterbänke haben den großen Vorteil, dass sie robuster sind gegen Vandalismus.“ Schließlich solle Dümpten lange von den neuen Sitzgelegenheiten profitieren. Der Bürgerverein verfolgt mit den Sachspenden das Ziel, betont der Vorsitzende, zum einen den Stadtteil zu verschönern, zum anderen aber auch den Bürgern, die sich als zahlende Mitglieder im Verein engagierten, etwas zurückzugeben. „Wir haben über die letzten Jahre gut gespart, deshalb waren diese Anschaffungen möglich. Jedes Jahr könnten wir solch einen Betrag aber nicht aufbringen“, sagt Lüllau mit Blick auf die Summe in vierstelliger Höhe.

Katja Bauer

Quelle: derwesten.de

 

Anmerkungen des Vorsitzenden

Am 23.04. traf sich der Vorstand des DBV mit der Leiterin des Amtes für Grünflächenmanagement, Frau Silvia Waage, zur Abnahme der Bänke und der Blutbuche. Der Vorsitzende, Bernd Lüllau, bedankte sich bei Frau Waage für die ausgesprochen konstruktive Zusammenarbeit zwischen ihrem Amt und dem DBV. Bislang wurde den Wünschen, Anregungen und Hinweisen des DBV immer schnell nachgegangen.

Die Blutbuche am Eingang zur Mellinghofer Straße soll einmal zu einem Wahrzeichen des Stadtteils heranwachsen. Noch ist sie etwas zurückgeblieben. Vielleicht hilft Wässern. Ansonsten besteht ein Gewährleistungsanspruch auf Anwuchs des Baumes.

Abfallkörbe wollte das Amt bewußt nicht aufgestellt haben. Nach Aussage von Frau Waage werden darin immer wieder Hundekot und verderbliche Abfälle entsorgt. In der Vergangenheit häuften sich die Klagen über Geruchsbelästigung und Fliegen. Häufigeres Leeren der Behälter scheitert an den Kosten. Deshalb oft der Verzicht auf Abfallbehälter die einzige Lösung. Ob das immer richtig ist, entscheidet die Besonderheit des einzelnen Standortes. An der Mannesmannallee werden wir beobachten, ob der dort wild entsorgte Abfall nicht überhand nimmt und nicht doch besser ein Abfallbehälter  nachträglich aufgestellt werden sollte.

Liebe Dümptener, nutzen sie die Bänke! Für ihren Bürgervereins wäre das die beste Bestätigung. Für die Bank an der Mannesmannallee erhielten wir schon manche Anerkennung.

Ihr

Bernd Lüllau

Hier sehen Sie die Bank an der Mannesmannalle, eingeweiht durch Hartmut Kraatz und Joachim Libera